Equal Pension Day

“Fai­re Pen­sio­nen und gerech­te Arbeits­tei­lung!”

Frauen leisten ihr Leben lang, im Beruf, in der Familie, in der Pflege. Trotzdem bekommen sie am Ende weniger Pension als Männer. Das muss sich ändern“, sagt Petra Oberrauner, Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Kärnten.

“Fai­re Pen­sio­nen und gerech­te Arbeits­tei­lung!”Für Petra Oberrauner sei es höchste Zeit für Halbe-Halbe - und das bei bezahlter und unbezahlter Arbeit. Davon würden die Frauen in hohem Maße profitieren, auch in der Pension.

© SPÖ Kärnten

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In Kärn­ten fällt der Equal Pen­si­on Day heu­er auf den 10. August. Er zeigt sym­bo­lisch, dass Män­ner bis dahin bereits so viel Pen­si­on erhal­ten haben, wie Frau­en erst zum Jah­res­en­de bekom­men. Die Pen­si­ons­lü­cke liegt bei 39,1 Pro­zent. „Die­se Ungleich­heit bedeu­tet für Frau­en Alters­ar­mut. Sie ist das Ergeb­nis lebens­lan­ger Benach­tei­li­gung — von nied­ri­ge­rem Ein­kom­men über Teil­zeit bis hin zur unbe­zahl­ten Sor­ge­ar­beit“, sagt Lan­des­frau­en­vor­sit­zen­de Petra Ober­rau­ner.

Frau­en sol­len von Arbeit gut leben kön­nen

Clau­dia Arpa, Bun­des­rä­tin aus Kärn­ten, ergänzt Ober­rau­ner: „Frau­en bekom­men im Alter rund 40 Pro­zent weni­ger Pen­si­on als Män­ner. Ursa­che sind unglei­che Bezah­lung, Teil­zeit und unbe­zahl­te Care-Arbeit. Glei­che Chan­cen im Beruf bedeu­ten auch glei­che Sicher­heit im Alter.“ Noch immer wir­ke die Abwer­tung von Care-Arbeit bis in die Pen­si­on wei­ter. Der Kärnt­ner Frau­en­be­richt zeigt klar, dass unbe­zahl­te und schlecht bezahl­te Sor­ge­ar­beit, Teil­zeit und Erwerbs­un­ter­bre­chun­gen zu gerin­ge­ren eigen­stän­di­gen Alters­ein­kom­men und höhe­rer Armuts­ge­fähr­dung füh­ren. Im Bun­des­re­gie­rungs­pro­gramm ist die bes­se­re Bewer­tung von Care-Arbeit ver­an­kert. Unser Ziel ist klar: Frau­en sol­len in Kärn­ten von ihrer Arbeit heu­te gut leben kön­nen und mor­gen eine fai­re Pen­si­on erhal­ten“, for­dert Lan­des­rä­tin Sara Schaar.

Kärn­ten setz­te wich­ti­ge Schrit­te

Kärn­ten hat bereits wich­ti­ge Schrit­te gegen die struk­tu­rel­le Benach­tei­li­gung von Frau­en gesetzt, etwa mit dem Kin­der­sti­pen­di­um oder der Novel­le des Kin­der­bil­dungs- und ‑betreu­ungs­ge­setz. Damit liegt das Land nach Wien an zwei­ter Stel­le mit der gerings­ten Pen­si­ons­lü­cke. Um sie wei­ter zu ver­rin­gern, braucht es eine bun­des­wei­te Stra­te­gie. Ober­rau­ner setzt dabei auf die Exper­ti­se der neu­en Bun­des­re­gie­rung, ins­be­son­de­re von Frau­en­mi­nis­te­rin Eva-Maria Holz­leit­ner und Sozi­al­mi­nis­te­rin Korin­na Schu­mann: „Der Aus­bau der Kin­der­bil­dung und das zwei­te ver­pflich­ten­de Kin­der­gar­ten­jahr sind ent­schei­dend, um Beruf und Fami­lie bes­ser zu ver­ein­ba­ren und mehr Frau­en den Weg in Voll­zeit­ar­beit zu ermög­li­chen.”

Höchs­te Zeit für Hal­be-Hal­be

Auch die rasche Umset­zung der EU-Lohn­trans­pa­renz­richt­li­nie in natio­na­les Recht sei ein wesent­li­cher Schritt. „Damit wird sicht­bar, wo Frau­en schlech­ter bezahlt wer­den — ein zen­tra­ler Hebel für Lohn­ge­rech­tig­keit für Frau­en.“ Die Teil­pen­si­on, die 2026 kommt, soll beson­ders Frau­en in belas­ten­den Beru­fen ent­las­ten. „Sie ermög­licht, mit redu­zier­ter Arbeits­zeit schritt­wei­se und mit finan­zi­el­ler Absi­che­rung in Pen­si­on zu gehen.“ Mit der Aner­ken­nung von Pfle­ge als Schwer­ar­beit wird zudem eine lang­jäh­ri­ge For­de­rung der SPÖ-Frau­en umge­setzt. Für Ober­rau­ner sei es höchs­te Zeit für Hal­be-Hal­be — und das bei bezahl­ter und unbe­zahl­ter Arbeit. Davon wür­den die Frau­en in hohem Maße pro­fi­tie­ren, auch in der Pen­si­on.

Online-Tipp: frauen.ktn.gv.at

10.08.2025 15:00 - Update am: 11.08.2025 08:53
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“Fai­re Pen­sio­nen und gerech­te Arbeits­tei­lung!”Für Petra Oberrauner sei es höchste Zeit für Halbe-Halbe - und das bei bezahlter und unbezahlter Arbeit. Davon würden die Frauen in hohem Maße profitieren, auch in der Pension.

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