Roadshow
„Gut für Kärnten“-Tour: Fokus auf Lösungen und Zukunftsfragen
Bei einer landesweiten Roadshow will die ÖVP Kärnten über zentrale Zukunftsfragen diskutieren. Experten und Politik sprechen über Reformen, Infrastruktur und Perspektiven für ein modernes, starkes Kärnten.
Martin Gruber fordert rasche Dürrehilfen für betroffene Bauernfamilien und kritisiert die bislang ausstehende Einigung auf Bundesebene.© Foto: Klick Kärnten
Roadshow soll Zukunftsthemen ins Zentrum rücken
Mit einer neuen Veranstaltungsreihe will die ÖVP Kärnten den Blick bewusst nach vorne richten. Unter dem Titel „Gut für Kärnten – Eine Welt im Umbruch braucht klare Entscheidungen, auch für unser Kärnten“ startet im März eine landesweite Roadshow, bei der an sechs Abenden zentrale Zukunftsfragen des Bundeslandes diskutiert werden sollen.
Im Mittelpunkt stehen Themen wie Wirtschaft, Pflege, Gesundheit, Mobilität, Wohnen sowie gesellschaftlicher Zusammenhalt. Expertinnen und Experten sollen dabei gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik mögliche Maßnahmen für ein modernes Kärnten aufzeigen und mit dem Publikum diskutieren.
„Nicht nur kritisieren, sondern Lösungen finden“
Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber betonte bei der Präsentation der Reihe, dass es der ÖVP nicht um reine Kritik gehe. „Kritisieren allein ist uns zu wenig – wenn sich etwas verändern soll, muss man auch Lösungen finden“, so Gruber. Ziel sei es, darüber zu sprechen, was ein erfolgreiches und starkes Kärnten brauche. Im politischen Alltag überwiege häufig das Negative, sagte Gruber weiter. Die Veranstaltungsreihe solle bewusst einen anderen Zugang wählen. „Wir möchten das Glas lieber halb voll sehen und positive Antworten auf die Herausforderungen geben. Zukunft entsteht durch unser Handeln.“
Reformen und Chancen für Kärnten
Dabei gehe es nicht darum, Probleme nur zu beschreiben, sondern konkrete Lösungen zu diskutieren. Gruber sprach sich für ein „stolzes und mutiges Kärnten“ aus, das seine Chancen nutze – etwa im Hinblick auf die Koralmbahn. Dafür brauche es eine starke Infrastruktur und ein lebenswertes Umfeld, insbesondere für junge Menschen. Als zentrale Themen nannte er unter anderem notwendige Reformen, etwa bei Verwaltungsstrukturen, im Tourismus oder im Energiebereich.
Fokus auf Inhalte und Gesetzestexte
Auch Klubobmann Markus Malle unterstrich den inhaltlichen Anspruch der Veranstaltungsreihe. Es handle sich bereits um die vierte Roadshow dieser Art. „Uns geht es um Inhalte und Gesetzestexte. Wir wollen erklären, worum es konkret geht“, sagte Malle. Österreich und Kärnten stünden vor großen Herausforderungen. „Wir leben als Verwaltung über unseren Verhältnissen. Deshalb brauchen wir kreative Ansätze, wie wir diese Herausforderungen bewältigen können“, so der Klubobmann.
Die Termine der „Gut für Kärnten“-Tour
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März: Mobilität und öffentlicher Verkehr – Burgstadl Griffen
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März: Wirtschaft und Standort – Burg Taggenbrunn, St. Veit an der Glan
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März: Pflege und Betreuung – Stadtsaal Hermagor
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März: Gesundheit und Versorgung – Veranstaltungszentrum Möllbrücke
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April: Heimat & Werte – Hotel VOCO Villach
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April: Wohnen und Wohnbau – Kunsthaus Kollitsch, Klagenfurt
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Die Veranstaltungsreihe soll nicht nur informieren, sondern auch Raum für Diskussionen bieten. Ziel sei es, gemeinsam mit Expertinnen, Experten und Bürgerinnen und Bürgern Antworten auf zentrale Zukunftsfragen Kärntens zu erarbeiten.

