Wirtschaft

Spar­kas­se wächst trotz her­aus­for­dern­dem Umfeld

Mit starker Kapitalbasis, kontrollierten Risiken und gezielten Investitionen sieht Vorstandsdirektorin Ulrike Resei die Kärntner Sparkasse bestens für weiteres Wachstum und die Zukunft des Landes aufgestellt.

Spar­kas­se wächst trotz her­aus­for­dern­dem UmfeldDie Kärntner Sparkasse freut sich über das Überschreiten der 200.000-Kunden-Marke in Kärnten: Vorstandsdirektorin Mag. Ulrike Resei.

© Foto: Daniel Waschnig.

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Mit einem Plus von 3.268 Kun­din­nen und Kun­den setz­te die Kärnt­ner Spar­kas­se ihren Wachs­tums­kurs auch 2025 fort. Gleich­zei­tig blieb das Betriebs­er­geb­nis mit 83,2 Mil­lio­nen Euro auf hohem Niveau, der Jah­res­ge­winn lag bei 60,5 Mil­lio­nen Euro. Auch bei Kre­di­ten und Ein­la­gen gab es deut­li­che Zuwäch­se: Das Kre­dit­vo­lu­men stieg auf 3,5 Mil­li­ar­den Euro, die Kun­den­ein­la­gen auf 4,8 Mil­li­ar­den Euro.

Für Ulri­ke Res­ei ist die­ses Ergeb­nis eng mit einer lang­fris­tig vor­sich­ti­gen und zugleich zukunfts­ori­en­tier­ten Aus­rich­tung ver­bun­den. Im Mit­tel­punkt steht für sie nicht kurz­fris­ti­ge Dyna­mik, son­dern eine belast­ba­re finan­zi­el­le Basis, auf der wei­te­res Wachs­tum mög­lich wird.

Ulri­ke Res­ei: Kapi­tal­stär­ke als Grund­la­ge für Zukunft

Ein beson­de­rer Schwer­punkt von Ulri­ke Res­ei liegt auf der finan­zi­el­len Robust­heit des Hau­ses. Die Eigen­ka­pi­tal­aus­stat­tung von 27,8 Pro­zent gilt als zen­tra­le Grund­la­ge dafür, auch in wirt­schaft­lich anspruchs­vol­le­ren Zei­ten hand­lungs­fä­hig zu blei­ben. Gleich­zei­tig ver­weist die Kärnt­ner Spar­kas­se auf wei­ter­hin gerin­ge Risi­ko­kos­ten und eine NPL-Quo­te von 2,76 Pro­zent, was für ein sta­bi­les Kre­dit­port­fo­lio spricht.

Res­ei betont, dass genau die­se Stär­ke Spiel­raum für Inves­ti­tio­nen schafft. Wört­lich heißt es von der Vor­stands­di­rek­to­rin: Die Kapi­tal­po­si­ti­on der Kärnt­ner Spar­kas­se blei­be stark, durch eine umsich­ti­ge Kre­dit­ver­ga­be habe man die Risi­ko­kos­ten im Griff. Zudem füh­re das aktu­el­le Zins­ni­veau zu einer stei­gen­den Inves­ti­ti­ons­tä­tig­keit bei pri­va­ten Haus­hal­ten und Unter­neh­men.

Ver­ant­wor­tungs­vol­le Kre­dit­ver­ga­be als Fokus

Gera­de in ihrem Zustän­dig­keits­be­reich wird deut­lich, dass Wachs­tum und Vor­sicht kein Wider­spruch sein müs­sen. So stieg das Neu­ge­schäft bei Wohn­bau­kre­di­ten um 29,5 Pro­zent, wäh­rend die Inves­ti­ti­ons­fi­nan­zie­run­gen im Kom­merz­seg­ment um 19,6 Pro­zent zuleg­ten. Ins­ge­samt erreich­te die Kre­dit-Neu­ver­ga­be 600 Mil­lio­nen Euro und lös­te laut Kärnt­ner Spar­kas­se eine BIP-Wert­schöp­fung von rund 800 bis 900 Mil­lio­nen Euro aus.

Aus jour­na­lis­ti­scher Sicht unter­streicht das jene Linie, für die Ulri­ke Res­ei steht: Kre­di­te sol­len nicht nur Wachs­tum ermög­li­chen, son­dern wirt­schaft­lich trag­fä­hig ver­ge­ben wer­den. Die­se Ver­bin­dung aus Inves­ti­ti­ons­be­reit­schaft und Risi­ko­be­wusst­sein ist ein wesent­li­cher Teil ihres Schwer­punk­tes.

Inves­ti­tio­nen in Filia­len und per­sön­li­che Betreu­ung

Neben Bilanz­stär­ke und Risi­ko­ma­nage­ment spielt auch die Wei­ter­ent­wick­lung des Fili­al­net­zes eine wich­ti­ge Rol­le. In den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren inves­tier­te die Kärnt­ner Spar­kas­se 77,3 Mil­lio­nen Euro in ihre Stand­or­te, allein im Jahr 2025 waren es 22,7 Mil­lio­nen Euro. Als zen­tra­les Zukunfts­pro­jekt gilt die gene­ral­sa­nier­te Zen­tra­le am Neu­en Platz in Kla­gen­furt.

Auch hier lässt sich der Zugang von Ulri­ke Res­ei klar erken­nen: Digi­ta­li­sie­rung und moder­ne Ser­vices sind wich­tig, doch die per­sön­li­che Betreu­ung bleibt ein ent­schei­den­der Anker. Die Kom­bi­na­ti­on aus digi­ta­len Ange­bo­ten wie Geor­ge und direk­ter Bera­tung in den Filia­len soll den Kun­din­nen und Kun­den Sicher­heit und Nähe bie­ten.

Finan­cial Health als stra­te­gi­scher Anspruch

Ein wei­te­rer Schwer­punkt ist das The­ma „Finan­cial Health“, also finan­zi­el­le Gesund­heit und der bewuss­te Umgang mit Geld. Die Kärnt­ner Spar­kas­se posi­tio­niert sich damit nicht nur als Finanz­dienst­leis­ter, son­dern auch als Beglei­te­rin in finan­zi­el­len Lebens­fra­gen. Der anhal­ten­de Kun­den­zu­wachs wird intern auch als Bestä­ti­gung die­ser Stra­te­gie gese­hen.

Gera­de aus der Per­spek­ti­ve von Ulri­ke Res­ei passt die­ses The­ma zur Gesamt­stra­te­gie des Hau­ses: finan­zi­el­le Stär­ke nach innen, ver­ant­wor­tungs­vol­le Finan­zie­rung nach außen und gleich­zei­tig Inves­ti­tio­nen in Struk­tu­ren, die den Men­schen in Kärn­ten lang­fris­tig zugu­te­kom­men.

Star­ke Zah­len, kla­rer Kurs

Mit dem Über­schrei­ten der 200.000-Kunden-Marke sen­det die Kärnt­ner Spar­kas­se ein deut­li­ches Signal: Das Insti­tut wächst wei­ter und baut sei­ne Posi­ti­on als wich­ti­ger Finanz­part­ner in Kärn­ten aus. Aus der Sicht von Ulri­ke Res­ei ist die­ser Erfolg vor allem auf drei Fak­to­ren zurück­zu­füh­ren: eine star­ke Kapi­tal­ba­sis, kon­trol­lier­te Risi­ken und eine Kre­dit­po­li­tik mit Augen­maß. Genau die­ser Kurs dürf­te auch in den kom­men­den Jah­ren eine zen­tra­le Rol­le spie­len.

10.05.2026 19:00 - Update am: 11.05.2026 18:53
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Spar­kas­se wächst trotz her­aus­for­dern­dem UmfeldDie Kärntner Sparkasse freut sich über das Überschreiten der 200.000-Kunden-Marke in Kärnten: Vorstandsdirektorin Mag. Ulrike Resei.

© Foto: Daniel Waschnig.