AWV Villach

In Müll­nern soll Kärn­tens größ­te Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge ent­ste­hen

Der Abfallwirtschaftsverband Villach plant, eine riesige Photovoltaik-Anlage auf der einstigen Deponie in Müllnern am Stadtrand von Villach zu errichten.

Abfallwirtschaftsverband Villach Die Bürgermeister und Vorstandsmitglieder des Abfallwirtschaftsverbands Villach: Erich Stampfer (Gnesau), Günther Albel (Villach), Reinhard Antolitsch (Arnoldstein) und Gerald Ebner (Arriach, von links) sondieren die nachhaltigen Pläne in Müllnern.

© AWV Villach

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Der Abfall­wirt­schafts­ver­band (AWV) Vil­lach, ein Zusam­men­schluss von 26 Gemein­den (sie­he unten), hat gro­ße Plä­ne. Kon­kret geht es um die Errich­tung von Kärn­tens grö­ßer Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge auf der eins­ti­gen Depo­nie in Müll­nern am Stadt­rand von Vil­lach. Über die Jah­re wur­den dort in Sum­me rund 900.000 Kubik­me­ter an Haus­müll gela­gert. Seit dem Jahr 2000 ist die Depo­nie geschlos­sen.

Rund 25.000 Qua­drat­me­ter Panee­le

Regu­lär müss­te sie nun, nach fast voll­stän­di­gem Abschluss der bio­lo­gi­schen Abbau­pro­zes­se, dau­er­haft ver­schlos­sen, also abge­dich­tet, wer­den. Übli­cher­wei­se geschieht das mit gro­ßen Men­gen an Kunst­stoff­fo­lie. Im Fall von Müll­nern kämen rund 50.000 Qua­drat­me­ter Folie zum Ein­satz. Dazu wird es jedoch nicht kom­men: Der Abfall­wirt­schafts­ver­band Vil­lach ent­schloss sich dazu, die Alt-Depo­nie in Kärn­tens größ­te Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge umzu­wan­deln. Rund 25.000 Qua­drat­me­ter Panee­le sol­len auf einer Art Mega-Car­port die frü­he­re Depo­nie über­da­chen. Der gewon­ne­ne Strom wür­de aus­rei­chen, um bis zu 1.300 Haus­hal­te mit nach­hal­ti­ger Ener­gie zu ver­sor­gen.

Ers­te Geneh­mi­gun­gen

„Die ers­ten Geneh­mi­gun­gen des Lan­des Kärn­ten sind bereits da“, freut sich AWV-Obmann Gün­ther Albel. „In den kom­men­den Wochen wer­den wir uns um einen stra­te­gi­schen Part­ner für das in Öster­reich ein­zig­ar­ti­ge Pro­jekt bemü­hen“, ergänzt Horst Nie­der­bich­ler, Geschäfts­füh­rer des Ver­bands. Es gibt bereits meh­re­re Inter­es­sen­ten. Im zeit­li­chen Ide­al­fall könn­te es bereits heu­er zu ers­ten Aus­schrei­bun­gen kom­men, Ende 2022 wäre der Bau­be­ginn mög­lich. Refi­nan­ziert wer­den soll das meh­re­re Mil­lio­nen schwe­re Pro­jekt durch die Erlö­se aus dem Strom­ver­kauf.

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Abfallwirtschaftsverband Villach
Rund 25.000 Qua­drat­me­ter Panee­le sol­len auf einer Art Mega-Car­port die eins­ti­ge Depo­nie in Müll­nern über­da­chen.
© AWV Vil­lach

Wis­sens­wert

Der Abfall­wirt­schafts­ver­band Vil­lach umfasst 26 Gemein­den aus den Bezir­ken Vil­lach-Stadt, Vil­lach-Land, Feld­kir­chen und Her­ma­gor. Er küm­mert sich um die Abfall- und Alt­stoff­ver­wer­tung für rund 150.000 Bür­ger. Obmann des Ver­bands ist Bür­ger­meis­ter Gün­ther Albel (Vil­lach), sein Stell­ver­tre­ter Bür­ger­meis­ter Rein­hard Anto­lit­sch (Arnold­stein). Die wei­te­ren Mit­glie­der des Vor­stands sind Bür­ger­meis­ter Gerald Ebner (Arriach), Gemein­de­vor­stand Chris­toph Sey­mann (Tref­fen) und Bür­ger­meis­ter Erich Stamp­fer (Gne­sau).

28.10.2021 16:42 - Update am: 28.10.2021 16:44
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Abfallwirtschaftsverband Villach Die Bürgermeister und Vorstandsmitglieder des Abfallwirtschaftsverbands Villach: Erich Stampfer (Gnesau), Günther Albel (Villach), Reinhard Antolitsch (Arnoldstein) und Gerald Ebner (Arriach, von links) sondieren die nachhaltigen Pläne in Müllnern.

© AWV Villach