Anders gefragt – anders verKLiCKert
Einstimmige Beschlüsse im Haushalt Köfer
„Anders gefragt – anders verKLiCKert“: „Team Kärnten“-Obmann und Spittals (Wieder-)Bürgermeister Gerhard Köfer im dritten Teil der „KLiCK Kärnten“-Serie. Wobei wird er als Privatperson schwach? Wer hat zu Hause das Sagen? Und was hat er nun als Bürgermeister in Spittal vor?
© Team Kärnten
KLiCK Kärnten: Hand aufs Herz, hätten Sie gedacht, dass Ihr „Team Kärnten“ nach der Wahl vier Bürgermeister in Kärnten (Klagenfurt, Spittal, Keutschach und St. Georgen im Lavanttal) stellen wird?
Gerhard Köfer: Gedacht und gehofft schon, öffentlich gesagt aber nicht. Es hat sich in allen Gemeinden, in denen wir angetreten sind, gezeigt, dass man mit einem ehrlichen, fairen, mutigen und vor allem offenen Wahlkampf sehr erfolgreich sein kann. Die Kärntner Wählerinnen und Wähler haben ein gutes Gespür dafür, wer ihre Anliegen am glaubwürdigsten vertritt, nicht nur in Wahlkampfzeiten.
Sie selbst eroberten das Bürgermeister-Amt in der Bezirksstadt Spittal zurück. Was fühlt sich nun besser an: Gemeinde- oder Landespolitik?
Es ist die Kombination aus beiden Funktionen. Es bietet für jede Gemeinde Vorteile, wenn man auch im Land entsprechend persönlich präsent und vertreten ist.
Werden Sie im Jahr 2023 als Spitzenkandidat in die Landtagswahl gehen oder planen Sie personell einen ähnlichen Überraschungscoup wie mit Christian Scheider in Klagenfurt?
Ich werde 2023 als Spitzenkandidat für das „Team Kärnten“ in die Wahlauseinandersetzung gehen. Es ist dies auch der einstimmige Wunsch des gesamten Vorstands des „Team Kärnten“.
Das „Team Kärnten“ ist nach den Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen im Aufwind. Wie möchten Sie diesen Schwung ins Jahr 2023, das Jahr der Landtagswahl, mitnehmen?
Wir werden unseren Stil und unsere grundlegende Haltung sowie Einstellung zu den Themen Bürgernähe, Transparenz, Korrektheit und Mut keinesfalls verändern. Nicht ohne Grund wenden sich immer mehr Bürger mit ihren Sorgen und Anliegen an uns. Sonst werden sie nirgendwo mehr gehört.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass das „Team Kärnten“ 2023 wieder Regierungsverantwortung übernehmen könnte. Als Bürgermeister dürften Sie nicht in die Landesregierung einziehen. Über welche Personalreserven verfügt das „Team Kärnten“? Wer ist in Ihrer politischen Bewegung Ihre rechte Hand?
Die politischen Mitbewerber dürfen davon ausgehen, dass wir beim „Team Kärnten“ über ausreichend bestens qualifizierte Persönlichkeiten und das für jeden Landesbereich verfügen. Unsere Bewegung befindet sich in einem ständigen Wachstumsprozess und es schließen sich täglich immer mehr Kärntner dem „Team Kärnten“ an. Mit uns wird auch 2023 stark zu rechnen sein.
Das Ergebnis einer Schwäche zeigt sich täglich auf der Waage.
Gerhard Köfer
Team Kärnten (Obmann)Zurück nach Spittal: Wenn wir diese Frage lediglich auf ein bevorzugtes Vorhaben für die Stadt beschränken, welches ist das?
Neben der bürgerfreundlichen Öffnung des Rathauses ist sicherlich die Sanierung der Gemeindestraßen in Spittal und dem gesamten ländlichen Gebiet vorrangig. Hier liegt sehr viel im Argen und es gibt viel zu tun.
Wo und wie verbringen Sie momentan Ihre spärliche Freizeit?
Derzeit vor allem im Spittaler Rathaus.
Ein Politiker benötigt Durchsetzungsvermögen: Wobei wird die Privatperson Gerhard Köfer schwach?
Bei einer cremigen Nusstorte oder Biskuitroulade mit einer ausreichenden Portion Schlag. Das Ergebnis dieser Schwäche zeigt sich täglich auf der Waage.
Als Bürgermeister sind Sie auch der Chef Ihrer Gattin, die nun ebenso im Gemeinderat sitzt. Wer hat zu Hause das Sagen?
Es gibt manche Abstimmungen im Hause Köfer, die gehen 50 zu 50 aus. Ein typisches Beispiel dafür ist, wer mit den Hunden eine Runde spazieren geht. Die meisten der haushaltsinternen Beschlüsse werden aber einstimmig gefasst.
Wenn die Gastronomie (hoffentlich bald) wieder öffnen darf, welches Lokal besuchen Sie als Erstes?
Es gibt nicht nur in Spittal, sondern in ganz Kärnten hervorragende Lokale. Das macht die Entscheidung sehr schwierig. Ich weiß aber schon heute, welches Lokal ich sicher nicht besuchen werde.
