Stadtpolitik
Was geschieht nun mit den Rohrer-Gründen?
Der Gemeinderat wird heute den Standort für das neue Hallenbad am Klagenfurter Südring beschließen. Auf den Rohrer-Gründen gegenüber Minimundus soll nun ein Technologie- und Innovationscampus entstehen.
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Um 10 Uhr hält heute der Gemeinderat der Landeshauptstadt Klagenfurt im Sportpark seine letzte Sitzung im zu Ende gehenden Jahr ab. Tagesordnungspunkt drei ist dem Beschluss des neuen Sport- und Vitalbads gewidmet. Bereits vor der Gemeinderatssitzung verdichteten sich die Vorzeichen für den Beschluss des Standorts am Südring.
Ergänzung zum Lakeside Park
Für das Grundstück gegenüber Minimundus, das ursprünglich als Standort für das Klagenfurter Vitalbad vorgesehen war, gibt es bereits zukunftsorientierte Nutzungspläne. Auf dem riesigen Areal, das verkehrstechnisch erschlossen ist, soll als Ergänzung zum Lakeside Park ein Technologie- und Innovationscampus mit international tätigen Unternehmen entwickelt werden.
Gespräche mit Babeg und KWF
Vizebürgermeister Philipp Liesnig (SPÖ), Finanz- und Beteiligungsreferent der Landeshauptstadt, führte bereits gemeinsam mit Stadtrat Max Habenicht (ÖVP) erste Gespräche mit der Babeg und dem KWF. „Die Rohrer-Gründe sind strategisch viel zu wertvoll, um das Abgangsprojekt Hallenbad draufzustellen. Wir können hier hunderte hochwertige Arbeitsplätze schaffen und einen wichtigen Impuls für die Weiterentwicklung der Stadt setzen“, begründet Liesnig. Es gibt, so der Vizebürgermeister, bereits konkrete Gespräche mit namhaften Unternehmen, die Interesse haben, sich hier anzusiedeln.
Arbeitsgruppe startet im Jänner
Die Stadtplanung ist in die Konzeptionierung eingebunden. Im Jänner startet eine Arbeitsgruppe, die sich mit der zukunftsorientierten Entwicklung des Areals befassen wird. „Aus Sicht der Stadtplanung ist dieses Grundstück optimal geeignet, um einen derartigen Campus zu entwickeln“, betont die zuständige Stadträtin Corinna Smrecnik (SPÖ). Stadtrat und Wirtschaftsreferent Max Habenicht (ÖVP) ergänzt: „Auf einer der strategisch und wirtschaftlich wertvollsten Flächen im Besitz der Landeshauptstadt sollte Raum und Platz für innovative Ideen und technologische Vorreiter sein. Es wird ein Arbeits- und Betätigungsumfeld sein, das die besten Köpfe anlockt und erstklassige Arbeitsplätze am Lebensstandort Kärnten ermöglicht.“

