Gastronomie

Zehn Jah­re Café „la pared“ in Kla­gen­furt

Das Café „la pared“ in Klagenfurt feiert heuer sein Zehn-Jahr-Jubiläum. Die Inhaber Ines und Rudy Kropfitsch erzählen im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“, wie sie Beruf und Familie vereinbaren.

Zehn Jah­re Café „la pared“ in Kla­gen­furt Ines und Rudy Kropfitsch führen seit zehn Jahren ihr Café „la pared“ mitten in Klagenfurt.

© privat

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Die Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie zählt zu den gro­ßen Auf­ga­ben, die unter­schied­lich gehand­habt wer­den. Ist der Beruf der eige­ne Betrieb, sind die Her­aus­for­de­rung und meist auch der Druck höher. Ines und Rudy Krop­fitsch mana­gen nun seit zehn Jah­ren ihr Café „la pared“ mit­ten in Kla­gen­furt und haben, wie vie­le ande­re auch, mit Coro­na und Per­so­nal­man­gel zu kämp­fen. „Zwei­fel kom­men immer wie­der ein­mal auf“, erzählt Ines Krop­fitsch im Gespräch mit „KLiCK Kärn­ten“. Aber mit posi­ti­ver Ein­stel­lung und einem „es geht immer irgend­wie wei­ter“ lebt die Fami­lie wei­ter­hin ihren Traum.

Der Ent­schluss zu etwas Eige­nem

Im Jahr 2012 star­te­te die Rei­se, als Rudy Krop­fitsch das Café, das damals noch Café Sever hieß, pach­te­te. 2014 und 2016 folg­ten die Gebur­ten der bei­den Buben und die Fami­lie konn­te ohne Druck das Zusam­men­spiel zwi­schen Arbeit und Kin­dern tes­ten. Die Opti­on der Über­nah­me des Cafés stand aber bereits im Raum. Gemein­sam ent­schie­den sie sich 2018 für den Kauf und den Schritt, das eige­ne Lokal zu eta­blie­ren. „Es war schon davor wie unser eige­nes Café. Unter­neh­me­risch hat­ten wir da kei­ne Zwei­fel“, berich­tet Ines Krop­fitsch.

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Rudy Krop­fitsch beim Kre­ieren des Früh­stücks
© pri­vat

Gemein­sam ist alles zu schaf­fen

Mit viel Lie­be zum Detail und Herz­blut bau­te das Unter­neh­mer-Paar das eige­ne Café auf, mit einem wun­der­schö­nen Sitz­gar­ten, einer Früh­stücks­kar­te, die kaum Wün­sche offen­lässt, mit krea­ti­ven Bröt­chen und seit Neu­es­tem auch mit fan­tas­ti­schen Brunch-Boxen für die Genüs­se zu Hau­se. Fragt man Ines Krop­fitsch nach der gro­ßen Her­aus­for­de­rung für die Gas­tro­no­mie, folgt neben der Pan­de­mie auch die Per­so­nal­pro­ble­ma­tik: „Es ist sehr schwer, gutes und zuver­läs­si­ges Per­so­nal zu fin­den“. Gera­de für klei­ne­re Betrie­be sind die hohen Lohn­ne­ben­kos­ten oft eine Hür­de, aus­rei­chend Ange­stell­te ein­zu­stel­len. Hilf­reich wären gera­de in Zei­ten wie die­sen mög­li­che Boni oder Ent­las­tun­gen in Form von Lohn­ne­ben­kos­ten-Unter­stüt­zun­gen.

Kon­takt zu den Stamm­gäs­ten

Wäh­rend Rudy Krop­fitsch in der Küche immer wie­der neue köst­li­che Krea­tio­nen ent­wi­ckelt, orga­ni­siert Ines Krop­fitsch seit dem ers­ten Lock­down den Ser­vice­be­trieb und hält mit viel Herz­lich­keit den Kon­takt zu den Gäs­ten und den Stamm­kun­den. „Stamm­kun­den sind wich­tig und eine gro­ße Berei­che­rung für unser Café. Wir freu­en uns immer, wenn sie zu uns kom­men“, betont Krop­fitsch.

Part­ner­schaft und Fami­lie

Das The­ma Ver­ein­bar­keit ist natür­lich ein Gro­ßes. Zeit ist oft Man­gel­wa­re. Spe­zi­ell die Betreu­ung der bei­den Kin­der ist an den Sams­ta­gen eine Her­aus­for­de­rung. Ohne ein gutes Fami­li­en­netz­werk wäre die Umset­zung ein gro­ßes Pro­blem, vor allem man­gels Alter­na­ti­ven. „Man kämpft natür­lich zwi­schen­durch mit einem schlech­ten Gewis­sen, aber dafür wer­den die freie Zeit und der Sonn­tag mit ganz viel Fami­li­en­zeit gefüllt“, schil­dert Krop­fitsch.

Finan­zen, Fami­lie und Stamm­kun­den

Möch­te man als Fami­lie auch einen Betrieb füh­ren, haben die Gas­tro­no­mie-Pro­fis drei gute Tipps parat. Die Finan­zen müs­sen zu jeder Zeit und vor allem vor dem Start genau durch­ge­rech­net wer­den. Gera­de am Anfang ist mit vie­len Zah­lun­gen zu rech­nen, die nicht immer trans­pa­rent kom­mu­ni­ziert wer­den. Ein Netz­werk aus Fami­lie und Freun­den ist als Unter­stüt­zung uner­läss­lich und wich­tig, um auch durch Kri­sen­zei­ten zu kom­men. „Gera­de Coro­na hat uns wie­der gezeigt, wie wich­tig das ist“, sagt Krop­fitsch. Wie bereits erwähnt sind vor allem in der Gas­tro­no­mie die Stamm­kun­den ein wich­ti­ger Punkt. Des­halb freu­en sich die Inha­ber des Cafés „la pared“ auf die gro­ße Zehn-Jah­res-Fei­er am 2. Juli 2022, bei der jeder herz­lich will­kom­men ist, um das Unter­neh­mer­paar ken­nen­zu­ler­nen und die Köst­lich­kei­ten, die gezau­bert wer­den, zu genie­ßen.

 

05.03.2022 19:20 - Update am: 05.03.2022 19:26
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Zehn Jah­re Café „la pared“ in Kla­gen­furt Ines und Rudy Kropfitsch führen seit zehn Jahren ihr Café „la pared“ mitten in Klagenfurt.

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