Dokumentarfilm
„Maria Saal — Ein Ort der Kraft“
Am 11. September präsentiert der Domverein im Rahmen des "Kultur- und Brauchtumsherbstes" den Dokumentarfilm "Maria Saal - Ein Ort der Kraft" von Regisseur Reinhard Enzenebner.
© Domverein
Zwei Jahre widmete sich Regisseur Reinhard Enzenebner dem Erarbeiten des 45 Minuten langen Dokumentarfilms über Maria Saal. Im Film wirken 50 Laienschauspieler in historischen Gewändern aus der Gemeinde und der regionalen Vereine mit, um die Ereignisse darzustellen. „Der verstorbene Altbürgermeister und langjährige Obmann des Domvereins, Richard Brachmaier, hat mich auf die Idee zu diesem Film gebracht. Er hat mir die Chronik der Marktgemeinde Maria Saal übergeben und gemeint, die Geschichte unseres Ortes wäre doch einen kleinen Film wert. Geworden ist daraus eine Zeitreise von der Antike bis in die Neuzeit“, erzählt Enzenebner, der den Film Brachmaier widmet.
Von der Antike bis in die Gegenwart
Der Film reicht von der Antike über das Mittelalter bis in die Gegenwart mit bedeutenden Kulturinitiativen und einem Auftritt von Simon Stadler, einem jungen Musiker aus Maria Saal. Sprecher Herbert Murero erläutert im Film zu den Szenen die geschichtlichen Hintergründe und Zusammenhänge in der Region. Dabei ist der Film in vier Hauptthemen Geschichte, Baudenkmäler, Kultur und Alltagsleben Maria Saals unterteilt, bei der die 2000 Jahre alte Geschichte des Ortes und des Zollfelds dargestellt werden. Ereignisse in Virunum, im Wallfahrtsort Maria Saal und im Dom stehen ebenso im Mittelpunkt.

Film ab 11. September erhältlich
Auch die Partnergemeinden Maria Saals, Aquileia, Forgaria nel Friuli und Gornji Grad finden im Dokumentarfilm Erwähnung, der Interessenten auf Deutsch, Slowenisch, Italienisch und Englisch zur Verfügung gestellt wird. Der Film ist ab 11. September auf einem Datenstick um 19,94 Euro im Domshop und ab Oktober bei allen Maria Saaler Gastronomen erhältlich. Zu jedem gekauften Film gibt es einen von Josef Baumgartner gebackenen Muffin in Form eines Fürstensteins dazu. Im Film spielt Baumgartner den Herzog von Kärnten.
Dank gilt den Darstellern
Der Domverein Maria Saal ist Träger des Projekts, das von Alfred Ogris, dem langjährigen Direktor des Kärntner Landesarchivs, geschichtlich beratet wurde. „Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für die Unterstützung. Sie alle haben ehrenamtlich mitgearbeitet und viel Zeit und Herzblut investiert. Besonderer Dank gilt allen Laiendarstellern, die uns auf dieser Zeitreise durch die Geschichte begleitet haben. Ohne ihren Einsatz wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen. Wir alle können stolz auf diesen Dokumentarfilm sein, er macht die Geschichte erlebbar“, freut sich Siegfried Obersteiner, Obmann des Domvereins.
Kultur- und Brauchtumsherbst
- Termin: Sonntag, 11. September (10 Uhr)
- Filmpräsentation: Kärntner Freilichtmuseum (13 Uhr)
