Interkulturell

Kla­gen­furts Kin­der­gär­ten leben Inte­gra­ti­on

Interkulturelle pädagogische Mitarbeiterinnen unterstützen Klagenfurts Kindergartenpädagoginnen und bringen Kindern rechtzeitig vor Schuleintritt auf Basis ihrer Muttersprache Deutsch bei. Vizebürgermeister Philipp Liesnig setzt bei diesem Vorzeigebeispiel auf die bewährte Kooperation mit der „Projektgruppe Frauen“.

Kla­gen­furts Kin­der­gär­ten leben Inte­gra­ti­on Vizebürgermeister Philipp Liesnig mit Sandra Motnik (Leiterin Kindergarten „Regenbogen“), Manal Okasha (interkulturelle pädagogische Mitarbeiterin) und Melanie Bürger (Geschäftsleiterin der „Projektgruppe Frauen“, von links)

© StadtKommunikation/Hude

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Gute Deutsch­kennt­nis­se sind wich­tig, wenn Kin­der aus Fami­li­en mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund die Schu­le besu­chen. Des­halb wer­den jene Kin­der, deren Mut­ter­spra­che nicht Deutsch ist, in den Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen der Stadt Kla­gen­furt durch inter­kul­tu­rel­le pädagogische Mit­ar­bei­te­rin­nen der „Pro­jekt­grup­pe Frau­en“ (sie­he „Wis­sens­wert“ unten) auf die Schu­le vor­be­rei­tet und ler­nen bereits im Kin­der­gar­ten Deutsch. „Es ist uns ein gro­ßes Anlie­gen, dass Kin­der aus Fami­li­en mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund gute Chan­cen im Bil­dungs­sys­tem und eine gute schu­li­sche Aus­bil­dung erhal­ten“, unter­streicht Vizebürgermeister und Bil­dungs­re­fe­rent Phil­ipp Lies­nig. Das Inte­gra­ti­ons­pro­jekt wird aktu­ell in den Kindergärten St. Ruprecht, Anna­bichl, Fischl, Feld­kirch­ner Stra­ße und im Kin­der­gar­ten „Regen­bo­gen“ durchgeführt.

Vie­le unter­schied­li­che Her­kunfts­län­der

Die Herkunftsländer der Fami­li­en sind unter­schied­lich. Die Kin­der stam­men aus Bos­ni­en, Kroa­ti­en, Ser­bi­en, Alba­ni­en, Tsche­tsche­ni­en, Indi­en, Ägypten, Syri­en, der Türkei und ande­ren Ländern. Sie kom­men teil­wei­se mit gerin­gen oder kei­nen Deutsch­kennt­nis­sen in die Kin­der­be­treu­ungs­ein­rich­tun­gen und haben viel­fach auch sprach­li­che Defi­zi­te in der Mut­ter­spra­che. Die­se ist aber wesent­li­che Vor­aus­set­zung für das Erler­nen einer wei­te­ren Spra­che. Daher ste­hen in jenen Kindergärten, wo der Bedarf erhöht ist, inter­kul­tu­rel­le pädagogische Mit­ar­bei­te­rin­nen, deren Zweit­spra­che Deutsch ist, zur Verfügung, um Kin­dern auf Basis ihrer Mut­ter­spra­che die deut­sche Spra­che bei­zu­brin­gen.

Unter­stüt­zung für Kin­der­gar­ten-Päd­ago­gen

Das von der Stadt Kla­gen­furt geförderte inter­kul­tu­rel­le Pro­jekt ist eine gro­ße Unterstützung für die Kindergarten-Pädagoginnen. „Ihnen wer­den von den inter­kul­tu­rel­len pädagogischen Mit­ar­bei­te­rin­nen aus eige­ner Migra­ti­ons­er­fah­rung und eige­nem kul­tu­rel­len Hin­ter­grund die Lebens­wei­se und Pro­ble­me der zuge­wan­der­ten Fami­li­en verständlicher gemacht. Sie ver­mit­teln, sen­si­bi­li­sie­ren, übersetzen zwi­schen Eltern und Pädagogen. Das erleich­tert einer­seits den Kin­der­gar­ten­all­tag und fördert zugleich die geleb­te Inte­gra­ti­ons­ar­beit in der Stadt“, betont Lies­nig.

 

Wis­sens­wert

Das Team der „Pro­jekt­grup­pe Frau­en“ arbei­tet seit vie­len Jah­ren mit Frau­en aus aller Welt zusam­men und hat Erfah­rung mit den unter­schied­li­chen Zugängen zu Kul­tur, Bil­dung und All­tags­le­ben in der inter­kul­tu­rel­len Arbeit. Es ist in unter­schied­li­chen Inte­gra­ti­ons­pro­jek­ten eine bewährte Part­ner­or­ga­ni­sa­ti­on der Stadt Kla­gen­furt.

23.09.2022 10:38
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Kla­gen­furts Kin­der­gär­ten leben Inte­gra­ti­on Vizebürgermeister Philipp Liesnig mit Sandra Motnik (Leiterin Kindergarten „Regenbogen“), Manal Okasha (interkulturelle pädagogische Mitarbeiterin) und Melanie Bürger (Geschäftsleiterin der „Projektgruppe Frauen“, von links)

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