Landesmuseum

Zeit­kap­sel der Grund­stein­le­gung wur­de gefun­den

Der Baufortschritt beim Landesmuseum läuft planmäßig. Besonders schön: Eine Zeitkapsel aus dem Jahr 1879 wurde gefunden.

Landesmuseum Zeitkapsel gefunden: Caroline Steiner (kaufmännische Leitung Landesmuseum), Peter Kaiser, Igor Pucker, Johannes Ragger, Christian Wieser (wissenschaftliche Leitung Landesmuseum) und Ferdinand Certov (Architekt)

© LPD Kärnten/Dietmar Wajand

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Heu­te ver­schaff­ten sich Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser und Kul­tur-Abtei­lungs­lei­ter Igor Pucker einen Über­blick über den Bau­fort­schritt beim Lan­des­mu­se­um, das bereits 2022 wie­der­eröff­net wer­den soll. Seit über einem Jahr wird an der größ­ten Kul­tur-Bau­stel­le Kärn­tens, an der Gene­ral­sa­nie­rung, gear­bei­tet. 13,2 Mil­lio­nen Euro flie­ßen in das “neue Haus für Kärn­ten”, wie es Pucker, ehe­ma­li­ger Direk­tor des Lan­des­mu­se­ums, bezeich­net.

Zeit­kap­sel auf­ge­fun­den

Bei den Bau­ar­bei­ten wur­de eine Zeit­kap­sel unter den Boden­plat­ten des Foy­ers gefun­den. Das Datum: 24. April 1879. Kai­ser dazu: “Man könn­te sagen, Bau­fort­schritt traf auf Geschich­te. Gefun­den wur­de ein ver­sie­gel­ter kup­fer­ner Zylin­der von 56 Zen­ti­me­tern Län­ge und zwölf Zen­ti­me­tern Durch­mes­ser mit Bau­plä­nen und einer Bau­ur­kun­de.”

Zeit­ge­rech­te Fer­tig­stel­lung

Das neue Lan­des­mu­se­um soll, so Pucker, jeden Kärnt­ner anspre­chen – nicht nur rein intel­lek­tu­ell oder wis­sens­ori­en­tiert sein. “Ein Besuch im neu­en Muse­um soll über­ra­schen, unter­hal­ten und natür­lich auch zum Nach­den­ken anre­gen, aber vor allem soll das neu gestal­te­te Rudol­finum zur Wie­der­kehr ein­la­den.”

Eine frist­ge­rech­te Fer­tig­stel­lung wird laut Johan­nes Rag­ger vom Lan­des­im­mo­bi­li­en-Manage­ment mög­lich sein. Die Abbruch- und Rück­bau-Maß­nah­men lie­fen glück­li­cher­wei­se ohne Unfall ab, die ers­te “Beton­buch­stüt­ze” im nörd­li­chen Innen­hof ist zu 80 Pro­zent fer­tig­ge­stellt. Sie stellt ein zen­tra­les Ele­ment dar – neben der „Beton­buch­stüt­ze Süd“ und dem neu­en Stahl-Glas­dach.

Mehr Platz und Licht

Im Lan­des­mu­se­um ist nach Plä­nen des Archi­tek­ten-Büros Wink­ler + Ruck sowie Fer­di­nand Cer­tov das “gro­ße Auf­räu­men” ange­sagt. Mehr Licht und mehr Raum sind das Ziel. “Der Ent­wurf führt das Gebäu­de auf sei­ne ursprüng­li­che kla­re Grund­struk­tur zurück, ent­fernt stö­ren­de nach­träg­li­che Ein­bau­ten und erreicht sämt­li­che zur funk­tio­na­len Ertaug­li­chung erfor­der­li­chen Maß­nah­men durch mini­ma­le homöo­pa­thi­sche Ein­grif­fe”, so die Archi­tek­ten.

An die­sem Pro­jekt arbei­ten der­zeit 30 Fir­men (nur vier nicht aus Kärn­ten) und 13 Pla­nungs­bü­ros (nur zwei von außer­halb Kärn­tens).

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LH Peter Kai­ser auf der Bau­stel­le
© LPD Kärnten/Dietmar Wajand
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26.05.2021 13:15
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Landesmuseum Zeitkapsel gefunden: Caroline Steiner (kaufmännische Leitung Landesmuseum), Peter Kaiser, Igor Pucker, Johannes Ragger, Christian Wieser (wissenschaftliche Leitung Landesmuseum) und Ferdinand Certov (Architekt)

© LPD Kärnten/Dietmar Wajand