Aufschrei
Hunderte Polizisten fehlen in Kärnten
Laut der Kärntner Polizeigewerkschaft fehlen in Kärnten hunderte Polizistinnen und Polizisten. SPÖ-Landesgeschäftsführer Andreas Sucher fordert: "Der ÖVP darf Schutz und Sicherheit sowohl der Bevölkerung als auch der Exekutivbeamten nicht egal sein".
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Als Beleg für ein sicherheitspolitisches Versagen der ÖVP, insbesondere von ÖVP-Innenminister Gerhard Karner, sieht SPÖ-Landesgeschäftsführer Andreas Sucher, den heutigen Aufschrei der Kärntner Polizeigewerkschaft, wonach in Kärnten hunderte Polizisten fehlen.
Bevölkerung hat Recht auf Schutz
„Die Bevölkerung in Kärnten hat ein Recht darauf, dass die Bundesregierung alles tut, um ihr Schutz und Sicherheit zu gewährleisten. Und auch die Polizistinnen und Polizisten haben ein Recht darauf, dass sie durch eine entsprechend Zahl von Kolleginnen und Kollegen ein sicheres Arbeitsumfeld vorfinden“, machte Sucher deutlich.
Bundesregierung zum Umdenken gefordert
Er fordert die Bundes-ÖVP mit Bundeskanzler Karl Nehammer an der Spitze auf, Maßnahmen einzuleiten, um den Personalnotstand bei der Kärntner Polizei sofort zu beheben. Sucher erwartet sich dafür auch den entsprechenden Einsatz der Kärntner ÖVP bei ihren Wiener Parteifreunden. „Wir erwarten, dass unsere langjährige Forderung nach mehr Polizistinnen und Polizisten endlich Gehör findet. Innenminister Karner und die ÖVP sind nun gefordert die sicherheitspolitischen Versäumnisse der letzten zehn Jahre endlich aufzuholen“.
“Leere Sonntagsreden sind zu wenig”
„Es ist einfach zu wenig, leere Sonntagsreden zu halten, wenn Polizistinnen und Polizisten wieder einmal durch besondere Einsatzleistungen für Schlagzeilen sorgen. Jetzt sind Maßnahmen zu setzen“, sagte Sucher abschließend.
09.01.2023 16:52
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