Reisebericht

Piran: Ein Abste­cher in die Tos­ca­na Slo­we­ni­ens

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Das dachten wir uns auch, als wir uns für einen Wochenend-Kurztrip nach Portoroź (Slowenien) entschieden. "KLiCK"-Kärnten hat ein paar Eindrücke für euch eingefangen.

Piran: Ein Abste­cher in die Tos­ca­na Slo­we­ni­ens Nicht zu unrecht gilt Piran als die Toscana Sloweniens.

© Andreas Walcher

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Einen Zwi­schen­stopp haben wir im slo­we­ni­schen Bled ein­ge­legt. Von Kla­gen­furt ist der Luft­kur­ort am Aus­läu­fer der Juli­schen Alpen, am gleich­na­mi­gen Glet­scher­see, mit dem Auto in rund einer Stun­de zu errei­chen. Auf einem Fel­sen mit Blick auf den See befin­det sich die Burg von Bled aus dem elf­ten Jahr­hun­dert. Heu­te ist hier ein Muse­um, eine Kapel­le und eine Dru­cker­pres­se behei­ma­tet.

Zwi­schen­stopp in Bled

Auf einer Insel im Ble­der See liegt die Wall­fahrts­kir­che Mariä Him­mel­fahrt mit ihrer stei­len Trep­pe und dem Glo­cken­turm. Mit Boo­ten kön­nen sich Tou­ris­ten eine Über­fahrt dort­hin buchen. Wir ent­schei­den und für den sechs Kilo­me­ter lan­gen Rund­weg um den See. Bei einer Rast in einem der zahl­rei­chen Cafés ent­lang der Stre­cke haben wir uns Kaf­fee und die lecke­ren Creme­schnit­ten schme­cken las­sen. Lei­der hat die Teue­rung auch Aus­wir­kun­gen auf die Gas­tro­no­mie in Slo­we­ni­en. Für eine Creme­schnit­te und zwei Kaf­fees muss­ten wir 15 Euro bezah­len. Wer sich dann noch sport­lich betä­ti­gen will, kann dies bei einem Spa­zier­ganz zur Burg. Die wäre in 15 Minu­ten Fuß­marsch zu errei­chen. Auf dem Rund­weg gibt es zahl­rei­che mar­kier­te Wege rauf.

 

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Die Burg von Bled (Slo­we­ni­en) ist eben­falls einen Besuch wert.
© Andre­as Wal­cher

Por­to­roz, wir kom­men!

Und wei­ter geht es nach Por­to­roz! Nach wei­te­ren 1 ½ Stun­den Fahrt­zeit sind wir am Urlaubs­ziel ange­kom­men. Am Schnells­ten ist man übri­gens über die Auto­bahn aus Rich­tung Ljubljana/Triest. Man kann aber natür­lich auch die Bun­des­stra­ße Rich­tung Pula wäh­len. Im Süd­wes­ten von Slo­we­ni­en, an der slo­we­ni­schen Adria liegt der schö­ne Urlaubs­ort. Der schon seit über 100 Jah­ren belieb­te Feri­en­ort ist nur weni­ge Kilo­me­ter von der Gren­ze zu Kroa­ti­en ent­fernt.

Sand­strand und kris­tall­blau­es Meer

Die Bezeich­nung Por­to­roz heißt soviel wie Rosen­ha­fen. Der Ort ist ein leben­di­ges Tou­ris­ten­zen­trum mit schö­nen Strän­den und kris­tall­kla­rem Meer. Der gro­ße Haupt­strand, gesäumt mit gold­gel­bem Sand ist ins­be­son­de­re bei Fami­li­en mit Kin­dern sehr beliebt. Für akti­ve Urlaubs­gäs­te wird ein abwechs­lungs­rei­ches Ange­bot an ver­schie­de­nen Sport- und Frei­zeit­mög­lich­kei­ten gebo­ten.

 

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So lässt sich der Som­mer aus­hal­ten.
© Andre­as Wal­cher

Roman­ti­scher Aus­flug nach Piran

Sehens­wert in Por­to­roz sind unter ande­rem die schö­ne Kir­che St. Ber­nar­din, der Skulp­tu­ren­park For­ma viva Por­to­roz und das 1891 erbau­te Palace Hotel, das noch von den Anfän­gen des Tou­ris­mus in Por­to­roz zeugt. Dane­ben bie­tet sich der Natur­park Seco­vlje, das idyl­li­sche Dagon­j­na Tal und der roman­ti­sche Nach­bar­ort Piran zu Aus­flü­gen an.

 

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Der Platz wur­de nach dem berühm­ten Ein­woh­ner von Piran, dem Vio­li­nis­ten und Kom­po­nis­ten Giu­sep­pe Tart­i­ni benannt (1692–1770).
© Andre­as Wal­cher

Medi­ter­ra­ne Gau­men­freu­den

Zahl­rei­che Restau­rants und lan­des­ty­pi­sche Gostil­nas laden dazu ein die medi­ter­ra­ne Küche der Regi­on zu Kos­ten. Natür­lich gibt es auch inter­na­tio­na­le Gerich­te, Spe­zia­li­tä­ten aus ande­ren Regio­nen von Slo­we­ni­en und aus­ge­zeich­ne­te Wei­ne in den Loka­li­tä­ten. Die Urlaubs­aben­de kann man in Por­to­roz bei einem Spa­zier­gang ent­lang des Mee­res aus­klin­gen las­sen. Wenn sie das bun­te Nacht­le­ben von Por­to­roz erkun­den möch­te bie­ten sich die zahl­rei­chen Bars, Clubs und Casi­nos in Por­to­roz an.

 

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Die medi­teran­nen Köst­lich­kei­ten sind ein Geheim­tipp.
© Andre­as Wal­cher

Unser Fazit

Por­to­roz oder auch Piran sind immer eine Rei­se wert. Vor allem die Alt­stadt von Piran – auch wenn ein biss­chen über­lau­fen — ist ein ech­tes Juwel. Man kann in den Cafés am Meer oder am Strand wun­der­bar ent­span­nen. Die oran­ge­far­bi­gen Dächer vor dem azur­blau­en Meer sind male­risch und laden gera­de­zu zum Ver­wei­len ein. In Slo­we­ni­en zu sein und Ita­li­en und Kroa­ti­en im Blick zu haben, ist ein­zig­ar­tig. Außer­dem ist es ver­lo­ckend, in nur andert­halb Stun­den von den wun­der­schö­nen slo­we­ni­schen Berg­seen an der tos­ka­na-ähn­li­chen Küs­te zu sein.

26.06.2023 19:00
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Piran: Ein Abste­cher in die Tos­ca­na Slo­we­ni­ens Nicht zu unrecht gilt Piran als die Toscana Sloweniens.

© Andreas Walcher