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St. Veit auf dem Weg zur Kli­ma­neu­tra­li­tät

Die Herzogstadt wurde als einzige Kärntner Stadt als „Leuchtturm für resiliente Städte“ ausgewählt.

St. Veit auf dem Weg zur Kli­ma­neu­tra­li­tät Die Stadt St. Veit wurde als Leuchtturm für resiliente Städte ausgewählt.

© Stadtgemeinde St. Veit

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Kli­ma­schutz ist das Gebot der Stun­de: Euro­pa stellt die Wei­chen für eine kli­ma­fit­te Zukunft. Von den EU-Vor­ga­ben des „Green Deal“, der Ener­gie­wen­de über das Pari­ser Abkom­men zur Ver­rin­ge­rung der CO2-Emis­sio­nen bis zu den Initia­ti­ven der Gemein­den ist es das erklär­te Ziel, mög­lichst rasch kli­ma­neu­tral zu wer­den. Mit den vie­len, breit­ge­fä­cher­ten Initia­ti­ven zur Reduk­ti­on der CO2-Emis­sio­nen geht die Stadt­ge­mein­de St. Veit an der Glan bereits seit Jah­ren mit gutem Bei­spiel vor­an. Sie ist eine von 13 Klein­städ­ten, die vom Kli­ma- und Ener­gie­fonds im Rah­men des För­der­pro­gramms „Leucht­tür­me für resi­li­en­te Städ­te“ die nächs­ten ein­ein­halb Jah­re auf ihrem Weg zur Kli­ma­neu­tra­li­tät unter­stützt wer­den. St. Veit/Glan ist die ein­zi­ge Klein­stadt­Kärn­tens, die aus­ge­wählt wur­de.

Mosa­ik­stei­ne im Bereich Nach­hal­tig­keit

„Dies ist eine gro­ße Aus­zeich­nung! Dass wir als Leucht­turm für resi­li­en­te Städ­te aus­ge­wählt wur­den, ist ein Mei­len­stein für eine Stadt­ge­mein­de wie St. Veit. Jeder Bür­ger kann stolz dar­auf sein. Dies wür­digt die erfolg­reich umge­setz­ten Pro­jek­te der ver­gan­ge­nen Jah­re und ist ein Ver­trau­ens­vor­schuss für alle Pro­jek­te, die noch fol­gen wer­den“, stell­te Bür­ger­meis­ter Mar­tin Kul­mer bei der heu­te statt­ge­fun­de­nen Pres­se­kon­fe­renz stolz fest. „Die Stadt St. Veit hat über die Jah­re etli­che Mosa­ik­stei­ne im Bereich der Nach­hal­tig­keit, Umwelt- und Kli­ma­schutz gesetzt. Nun gilt es, Vor­bild für ande­re öster­rei­chi­sche Städ­te und Regio­nen bei der Errei­chung der Kli­ma­neu­tra­li­tät zu wer­den“, ergänzt Stadt­rat Wal­ter Brun­ner, Umwelt­re­fe­rent der Her­zog­stadt.

 

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Leucht­tür­me des Kli­ma­schut­zes

Gemein­sam mit der RM Regio­nal­ma­nage­ment Mit­tel­kärn­ten GmbH, der Kli­ma- und Ener­gie-Modell­re­gi­on Son­nen­land Mit­tel­kärn­ten (KEM), der Res­sour­cen Manage­ment Agen­tur (RMA) und der BABEG (Kärnt­ner Betriebs­an­sied­lungs- und Betei­li­gungs­ge­sell­schaft mbH) will St. Veit/Glan zu einem der Leucht­tür­me des Kli­ma­schut­zes in Öster­reich wer­den und den Weg für wei­te­re Städ­te ebnen.

Dazu gilt es, eine Stra­te­gie und kon­kre­te Maß­nah­men zu ent­wi­ckeln. Schwer­punk­te sind der Energie‑, Gebäu­de- und Ver­kehrs­be­reich, ergänzt durch Kom­mu­ni­ka­ti­on und Ein­bin­dung aller rele­van­ten Akteu­rIn­nen der Stadt St. Veit an der Glan. „Für die Stadt St. Veit besteht mit die­sem Pro­jekt die gro­ße Chan­ce eine Stra­te­gie zu ent­wi­ckeln, ziel­ge­rich­te­te Maß­nah­men zu set­zen und über eine geziel­te Infor­ma­ti­ons­kam­pa­gne allen betrof­fe­nen Akteu­ren die Mög­lich­kei­ten zu bie­ten, an dem Pro­jekt teil­zu­neh­men“, ist Hans Dax­beck von der Res­sour­cen Manage­ment Agen­tur (RMA) über­zeugt. „Damit wer­den not­wen­di­ge Grund­la­gen bzw. Rah­men­be­din­gun­gen geschaf­fen, die es der Stadt St. Veit ermög­li­chen wer­den, schritt­wei­se bis 2040 kli­ma­neu­tral zu wer­den.“

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Pro­jek­te neh­men Vor­rei­ter­rol­le ein

Dafür braucht es star­ke Part­ner. „Unse­re lang­jäh­ri­ge und erfolg­rei­che Zusam­men­ar­beit mit der Stadt St. Veit zeigt sich ins­be­son­de­re in der Ent­wick­lung des St. Vei­ter Indus­trie­parks, der gro­ßes Inter­es­se sei­tens der Wirt­schaft weckt“, berich­tet Mar­kus Horn­böck, Geschäfts­füh­rer der BABEG (Kärnt­ner Betriebs­an­sied­lungs- und Betei­li­gungs­ge­sell­schaft mbH). „Die dort ansäs­si­gen Unter­neh­men wie Gree­nOn­e­Tech oder Son­nen­kraft neh­men bereits – durch ihre green-tech Aus­rich­tung – eine füh­ren­de Posi­ti­on bei der För­de­rung der Twin Tran­si­ti­on in Kärn­ten ein. In dem aktu­el­len Pro­jekt sehen wir es als unse­re Auf­ga­be, als Mul­ti­pli­ka­to­rin zu agie­ren und so einen Mehr­wert zu schaf­fen.“

Kli­ma­wan­del auch Auf­ga­be für St. Veit

Gun­ter Brand­stät­ter, Geschäfts­füh­rer der RM Regio­nal­ma­nage­ment Mit­tel­kärn­ten GmbH begrüßt das Pro­jekt: „Wir unter­stüt­zen das Pro­jekt voll und ganz. Die­se ehr­gei­zi­ge Ziel­set­zung ist ein wich­ti­ger Schritt, um den Kli­ma­wan­del ein­zu­däm­men und unse­re Umwelt nach­hal­tig zu schüt­zen. Ich bin fest davon über­zeugt, dass Kli­ma­neu­tra­li­tät eine zen­tra­le Auf­ga­be für jede Regi­on ist. St. Veit hat sich mutig dazu ent­schlos­sen, die­sen Weg ein­zu­schla­gen und sich den Her­aus­for­de­run­gen des Kli­ma­wan­dels aktiv ent­ge­gen­zu­stel­len.“

 

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Die Stadt­ge­mein­de St. Veit/Glan geht in Sachen Kli­ma­schutz mit Vor­bild­wir­kung vor­an.
© Stadt­ge­mein­de St. Veit

Anna Kös­tin­ger ist Pro­jekt­ma­na­ge­rin

Als Pro­jekt­ma­na­ge­rin konn­te Anna Kös­tin­ger, Modell­re­gi­ons­ma­na­ge­rin der KEM Son­nen­land Mit­tel­kärn­ten, gewon­nen wer­den: „Wir haben das Ziel und die Moti­va­ti­on, die Lebens­qua­li­tät der St. Vei­te­rIn­nen nicht nur zu erhal­ten, son­dern auch zu ver­bes­sern. Zudem soll der urba­ne Wohn‑, Arbeits- und Wirt­schafts­raum mit sei­ner hohen Qua­li­tät wei­ter sicher­ge­stellt wer­den. Der Kli­ma­wan­del wirkt sich auch auf die­se Berei­che aus. Dem wer­den wir beson­ders mit Maß­nah­men in den Schwer­punkt­be­rei­chen Ener­gie, Gebäu­de und Ver­kehr ent­ge­gen­wir­ken.“

 

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AVISO: Auf­takt- und Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung

Der Erfolg der Pro­jekt­um­set­zung ist auf die Mit­wir­kung aller Bür­ge­rin­nen und Bür­ger von St. Veit an der Glan ange­wie­sen. Ohne ihre enga­gier­te Teil­nah­me, ihre Ideen und tat­kräf­ti­gen Ein­satz fin­det auch das bes­te Vor­ha­ben nicht den Weg in die geleb­te Pra­xis. Daher bit­tet die Stadt­ge­mein­de St. Veit/Glan um die akti­ve Teil­nah­me der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger an der Auf­takt- und Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung „St. Veit auf dem Weg zur Kli­ma­neu­tra­li­tät“, wel­che am 13. Sep­tem­ber 2023 um 18 Uhr in der Blu­men­hal­le statt­fin­det. Die Stadt lädt alle sehr herz­lich ein, die­se Gele­gen­heit wahr­zu­neh­men und die Ver­an­stal­tung zu besu­chen. Dort wer­den die St. Vei­te­rIn­nen detail­liert über das geplan­te Pro­jekt infor­miert und bekom­men die Gele­gen­heit, sich aktiv ein­zu­brin­gen. Die­ses Pro­jekt wird aus Mit­teln des Kli­ma- und Ener­gie­fonds geför­dert und im Rah­men des Pro­gramms „Leucht­tür­me für resi­li­en­te Städ­te 2040 – Aus­schrei­bung 2022“ durch­ge­führt.

29.06.2023 14:00
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St. Veit auf dem Weg zur Kli­ma­neu­tra­li­tät Die Stadt St. Veit wurde als Leuchtturm für resiliente Städte ausgewählt.

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