Ölkesselfrei
Mallnitz setzt auf eine saubere Zukunft
Für das Projekt „Ölkesselfreie Gemeinde“ erhielt die Nationalpark-Gemeinde Mallnitz von Landesrätin Sara Schaar nun offiziell die Förderung über 40.000 Euro zugesprochen.
© Büro LR Schaar
Auch die Nationalpark- und „e5“-Gemeinde Mallnitz möchte raus aus dem Öl und beteiligt sich an der Aktion „Ölkesselfreie Gemeinden und Städte“ von Landesrätin Sara Schaar (SPÖ), Umwelt- und Energie-Referentin des Landes Kärnten. Erklärtes Ziel ist der Umstieg von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien. „Wir wollen Haushalte, die noch mit Öl heizen, motivieren, auf erneuerbare Energieträger umzusteigen. In Mallnitz sollen mindestens zwanzig Ölkessel ersetzt werden“, kündigt Schaar an.
1.500 Euro pro Anlage
Die Bemühungen der Gemeinde unterstützt sie mit 40.000 Euro, nun wurde offiziell der Förderungsvertrag übergeben. Steigt ein Haushalt von einer Ölheizung auf Biomasse oder erneuerbare Energieträge um, gibt es pro Anlage eine Förderung von 1.500 Euro. Ist dieser Umstieg bereits geschehen und werden nachträglich die Öltanks ausgebaut und entsorgt, gibt es einen Zuschuss von 500 Euro. „Mit dieser Aktion werden etwa 50.000 Liter Heizöl pro Jahr durch erneuerbare Energieträger ersetzt und 145 Tonnen CO2 eingespart“, weiß Schaar.
Über fünfzig Gemeinden an Bord
Die Landesrätin freut sich, dass bereits über fünfzig Kärntner Kommunen bei „Ölkesselfreie Gemeinden und Städte“ mit an Bord sind. „Ich lade auch alle anderen Kärntner Gemeinden ein, dem Programm beizutreten“, betont Schaar.
Informieren
Informationen zur Aktion gibt es bei den Energie-Experten der Abteilung 8 (Umwelt, Energie und Naturschutz) des Landes Kärnten telefonisch unter 050 536 18211.

