Neujahr

Die Sache mit den guten Vor­sät­zen…

Das neue Jahr steht vor der Tür und viele Menschen fassen gute Vorsätze, die sie bereits nach wenigen Tagen „vergessen“, verdrängen oder einfach nicht einhalten können. Heute präsentiere ich Ihnen, geschätzte Leserin und verehrter Leser, ungewöhnliche Vorsätze und Wünsche, die allerdings nicht ganz ernst gemeint sind….

Die Sache mit den guten Vor­sät­zen… Nicht nur mit bunten Lichtern am Himmel, auch mit guten Vorsätzen wird das Neue Jahr eingeläutet.

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Man den­ke an den unbän­di­gen Wil­len, end­lich ein wenig abzu­neh­men oder künf­tig nur mehr gesund zu leben. Oder mit dem Rau­chen auf­zu­hö­ren, mehr Sport zu betrei­ben, sich weni­ger auf­zu­re­gen, im Beruf wei­ter­zu­kom­men oder die Part­ner­schaft stär­ken, für die Fami­lie mehr Zeit haben, sich schei­den zu las­sen oder gewis­se Zie­le end­lich umzu­set­zen. Das klingt alles ver­nünf­tig und man­che schaf­fen das sogar – gan­ze 365 Tage lang! Bis zum nächs­ten neu­en Jahr.

  • Der vor die Tür gesetz­te und abbe­ru­fe­ne Kla­gen­fur­ter Magis­trats­di­rek­tor Peter Jost nimmt sich vor nicht gleich in die ver­hass­te Pen­si­on zu gehen und will sich nach dem ver­häng­ten Haus­ver­bot in der Tief­ga­ra­ge am Neu­en Platz ein beschei­de­nes Büro ein­rich­ten. Selbst­ver­ständ­lich auf Kos­ten der Steu­er­zah­ler – und mit vie­len ver­rech­ne­ten Über­stun­den, meh­re­ren Klags­an­dro­hun­gen und einer Ver­dienstur­kun­de des Bür­ger­meis­ters samt „Dank und Aner­ken­nung“.
  • Der Ex-„Oberblaue“ Mar­tin Strutz will sich nach sei­ner umstrit­te­nen Bestel­lung zum „Pro­jekt­ko­or­di­na­tor“ im Kla­gen­fur­ter Rat­haus auch 2024 kei­nen Herz­in­farkt durch per­ma­nen­te Über­ar­bei­tung holen – und trotz­dem wie­der zahl­rei­che  Über­stun­den kas­sie­ren (Obwohl der gefeu­er­te Magis­trats­di­rek­tor Mit­ar­bei­tern Über­stun­den ver­bo­ten hat).
  • “Kla­gen­furt Woh­nen“, eine Toch­ter­ge­sell­schaft der Stadt Kla­gen­furt mit 3185 Unter­künf­ten, soll nach der Abbe­ru­fung von Geschäfts­füh­rer und Pro­ku­rist wei­ter­hin inte­rims­mä­ßig von einem Magis­trats-Mit­ar­bei­ter geführt wer­den – das spart der Stadt im neu­en Jahr zwei Mana­ger­ge­häl­ter! Geschäfts­füh­rer und Pro­ku­rist dür­fen im Magis­trat blei­ben. Auch nach „diver­sen Miss­stän­den“, über die die Stadt­re­gie­rung 2024 eben­falls eisern schweigt. Die angeb­lich neu­en Dienst­woh­nun­gen für Geschäfts­füh­rer und Pro­ku­rist befin­den sich im städ­ti­schen Obdach­lo­sen­asyl.
  • Das Ord­nungs­amt mit den uni­for­mier­ten Mit­ar­bei­tern soll, das ist ein dicker Neu­jahrs­wunsch des freund­li­chen Lei­ters, per­so­nell gewal­tig auf­ge­stockt wer­den. Mot­to: „Sicher ist sicher — für jeden Klagenfurter/jede Kla­gen­fur­te­rin einen eige­nen Pri­vat­she­riff“.  End­lich mit allen Rech­ten, wie sie Poli­zis­ten besit­zen…
  • Der Kla­gen­fur­ter Finanz­re­fe­rent und „Daten­ab­ruf-Affä­re-Auf­de­cker“ Vize­bür­ger­meis­ter Phil­ipp Lies­nig wünscht sich trotz ver­schwun­de­ner Mil­lio­nen ein ordent­li­ches Bud­get für 2024. Vor­schlag: Alle Stadt­se­nats­mit­glie­der ver­zich­ten so lan­ge auf ihre Gehäl­ter, bis ein Jah­res­ab­schluss mög­lich ist.

 

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  • Der Kla­gen­fur­ter Vize­bür­ger­meis­ter Alo­is „Loisl“ Doli­na hat sei­nen mehr­mals ange­kün­dig­ten Rück­zug vom Rück­zug noch­mals genau über­legt – und will 2024 und 2025 noch blei­ben. Damit hät­te er die umstrit­te­ne Nach­fol­ge­fra­ge vor­bild­lich gelöst.
  • Der Kla­gen­fur­ter Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Schei­der beruft sich in den nächs­ten Mona­ten auf sei­ne wich­tigs­ten Refe­ra­te: Tier­schutz und Feu­er­wehr! War­um? Es geht alles vor die Hun­de und es brennt an allen Ecken und Enden.
  • Immo­bi­li­en-Ent­wick­ler Franz Peter Orasch beab­sich­tigt Anfang Jän­ner das Kla­gen­fur­ter Rat­haus zu kau­fen und in ein öffent­li­ches Volks­thea­ter zu ver­wan­deln.
  • Stadt­thea­ter-Inten­dant Aron Stiehl setzt nach dem neu­en Bud­get für sein Haus eini­ge teu­re Auf­füh­run­gen ab und spielt in der nächs­ten Sai­son ein spott­bil­li­ges Stück: „Der Bet­tel­stu­dent“.
  • “Allein gegen die Mafia“ – die Kärnt­ner Poli­zei­di­rek­to­rin Michae­la Kohl­weiss könn­te nach einer Haus­durch­su­chung und einem bla­ma­blen Jus­tiz­irr­tum in Zusam­men­hang mit grenz­über­schrei­ten­den Erhe­bun­gen gegen einen Camor­ra-Clan 2024 in die­ser packen­den TV-Serie mit­spie­len. Als uni­for­mier­ter Unschulds­en­gel. Vor­satz der ita­lie­ni­schen Finanz­po­li­zei: Künf­tig bes­ser recher­chie­ren…
  • Der Kla­gen­fur­ter Flug­ha­fen soll, so der neue Geschäfts­füh­rer, end­lich abhe­ben. Abge­ho­ben waren bis­her nur diver­se Aus­bau­plä­ne und Mit­ei­gen­tü­mer-Ver­tre­ter mit lee­ren Ver­spre­chun­gen und Luft­schloss-Ankün­di­gun­gen. Vor­satz: Zuschüs­se bis zu 13 Mil­lio­nen Euro.
  • Jagd­re­fe­rent Lan­des­haupt­mann-Vize Mar­tin Gru­ber (nicht ident mit dem gleich­na­mi­gen deut­schen Schau­spie­ler) nimmt sich eisern vor, Wolf, Bär, Fuchs, Mar­der, Wild­schwein, Scha­kal und Luchs end­lich aus­zu­rot­ten. 2024 sol­len auch Igel und Eich­hörn­chen auf die Lis­te jagd­ba­rer Tie­re gesetzt und die Jäger­schaft mit halb­au­to­ma­ti­schen Waf­fen samt Ziel­fern­roh­ren aus­ge­rüs­tet wer­den.
  • Der Kärnt­ner FP-Chef Erwin Ange­rer nimmt sich für das neue Jahr ganz fest vor, nie­man­den ver­prü­geln zu wol­len. Schon gar kei­ne Frau­en und Kin­der. Er wird aber in den nächs­ten Mona­ten alles dafür tun, um in Kick­ls Fuß­stap­fen tre­ten zu kön­nen – wenn man ihm kei­ne Prü­gel vor die Füße wirft.
  • Kärn­tens Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser lehnt wei­ter­hin eine Kan­di­da­tur für das Amt des Bun­des­prä­si­den­ten ab: „Wir hat­ten schon einen Kai­ser in der Hof­burg!“
  • Team-Kärn­ten-Chef Ger­hard Köfer, Ex-SP-Poli­ti­ker und Ex-Stro­nach-Recke, will künf­tig öfter als ener­gie­ge­la­de­ner Wun­der­hei­ler in Erschei­nung tre­ten – und im nächs­ten Jahr beim ÖAMTC sei­ne „Star­ter­ka­bel-Hän­de“ gra­tis zur Ver­fü­gung stel­len. Der Spit­ta­ler Bür­ger­meis­ter denkt zudem über eine Erhö­hung des Kopf­gel­des für Rausch­gift­dea­ler nach.
  • Die Kärnt­ner Grü­nen-Che­fin Olga Vog­lau­er will wei­ter­hin ihrer groß­ar­ti­gen Linie treu blei­ben: Nur nicht auf­fal­len!
  • Und die Vor­sät­ze der Neos: End­lich auf­fal­len!
  • Die Ex-Team-Kärn­ten-Volks­ver­tre­te­rin und Wolfs­ber­ger FP-Stadt­rä­tin Isa­bel­la Theu­er­mann will als Sän­ge­rin wei­ter­hin hoch hin­aus – und im nächs­ten Jahr für Öster­reich beim Songcon­test star­ten. Mög­li­cher Hit: „Mei Homat is a Schot­zale“…
  • Leo­pold Ast­ner, Bür­ger­meis­ter von Her­ma­gor, wünscht sich nach der mys­te­riö­sen Ver­le­gung eines gan­zen Radar­kas­tens im Gail­tal fix mon­tier­te und im Boden ver­an­ker­te Über­wa­chungs­ge­rä­te, damit noch mehr lus­ti­ge Men­schen im Bezirk am Steu­er foto­gra­fiert wer­den kön­nen.
  • Der Draut­städ­ter Bür­ger­meis­ter Gün­ther Albel bas­telt an einer Sen­sa­ti­on: Er will nach Jahr­zehn­ten des Erfol­ges den Vil­la­cher Fasching abset­zen. Begrün­dung: Bei der täg­li­chen Kon­kur­renz gewis­ser poli­ti­scher Akteu­re und deren lach­haf­ten Auf­trit­ten könn­ten Faschings­ak­teu­re kaum mehr mit­hal­ten.
  • Die Kärnt­ner Betei­li­gungs­ge­sell­schaft lockt ab dem nächs­ten Jahr neue Mit­ar­bei­ter nicht nur mit äußerst lukra­ti­ven Gehäl­tern, son­dern klei­nen Pau­sen-Goo­dies: Cham­pa­gner, Kavi­ar, Trüf­fel, Dienst­rei­sen in Pri­vat­jets in alle Her­ren Län­der. Und wie­der ist eine Aus­zeich­nung für den „bes­ten Arbeits­platz“ fäl­lig…
  • Aus­tria-Kla­gen­furt-Trai­ner Peter Pacult und WAC-Auf-die-Sprün­ge-Hel­fer Man­fred Schmid haben sport­li­che Vor­sät­ze fürs neue Jahr: Bei­de wol­len Salz­burg in der Bun­des­li­ga eli­mi­nie­ren und end­lich um den Cham­pi­ons-League-Pokal kämp­fen.
  • Klaus Ehren­brandt­ner, „stil­ler“ Chef der Kärn­ten Wer­bung, soll aus Kos­ten­grün­den kei­ne Tou­ris­ten mehr „fischen“, son­dern nur mehr für sich und sei­ne Mit­ar­bei­ter wer­ben.
  • Natür­lich könn­te man wei­te­re Vor­sät­ze und Wün­sche für 2024 auf­zäh­len – aus allen gesell­schaft­li­chen Berei­chen und von Pro­mi­nen­ten oder C‑Berühmtheiten. Belas­sen wir es aber dabei. Wir wer­den ja sehen, ob die mehr oder weni­ger ernst gemein­ten Vor­sät­ze in Erfül­lung gehen.

Alles Gute für 2024!

 

28.12.2023 10:00
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Die Sache mit den guten Vor­sät­zen… Nicht nur mit bunten Lichtern am Himmel, auch mit guten Vorsätzen wird das Neue Jahr eingeläutet.

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