Prognose

Opti­mis­mus und Inno­va­ti­on bei hei­mi­schen KMU

Eine aktuelle Studie zeigt, dass Österreichs Klein- und Mittelunternehmen (KMU) trotz eines schwierigen Umfelds optimistisch in die Zukunft blicken. Regulatorik, Arbeitskräftemangel und Digitalisierung bleiben zentrale Themen, während bereits ein Fünftel der KMU auf Künstliche Intelligenz setzt.

Rechnung kontrollieren Die Unternehmen spüren die Nachwirkungen der Krisen der vergangenen Jahre, in Kombination mit dem Arbeitskräftemangel stellt das viele vor Herausforderungen.

© Pixabay/loufre

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Trotz zahl­rei­cher Her­aus­for­de­run­gen bli­cken zwei Drit­tel der hei­mi­schen Klein- und Mit­tel­un­ter­neh­men opti­mis­tisch in die nächs­ten zwei bis drei Jah­re. Dies ergab eine reprä­sen­ta­ti­ve IMAS-Stu­die im Auf­trag von Ers­te Bank und Spar­kas­sen. „Die Unter­neh­men spü­ren die Nach­wir­kun­gen der Kri­sen der ver­gan­ge­nen Jah­re, in Kom­bi­na­ti­on mit dem Arbeits­kräf­te­man­gel stellt das vie­le vor Her­aus­for­de­run­gen“, sagt Sieg­fried Huber, Vor­stands­spre­cher der Kärnt­ner Spar­kas­se. 55 Pro­zent der befrag­ten Kärnt­ner Unter­neh­men berich­te­ten von einem schwie­ri­ge­ren Markt­um­feld, geprägt von Preis­stei­ge­run­gen und erhöh­ter Online-Kon­kur­renz.

Her­aus­for­de­run­gen und Anpas­sun­gen

41 Pro­zent der KMU sehen das Markt­um­feld als unver­än­dert an, wäh­rend vier Pro­zent eine posi­ti­ve Ent­wick­lung wahr­neh­men. Ange­sichts gestie­ge­ner Finan­zie­rungs­kos­ten erwar­tet Huber bal­di­ge Bes­se­rung durch wei­te­re Zins­sen­kun­gen im Herbst. Die Unter­neh­men berei­ten sich inten­siv auf stei­gen­de regu­la­to­ri­sche Anfor­de­run­gen und den fort­dau­ern­den Arbeits­kräf­te­man­gel vor. Digi­ta­li­sie­rung bleibt ein zen­tra­les The­ma, mit 68 Pro­zent der KMU, die dies als Her­aus­for­de­rung betrach­ten.

Star­ke Kapi­tal­ba­sis

Dank ihrer star­ken Eigen­ka­pi­tal­aus­stat­tung sind die KMU gut gerüs­tet für die Zukunft. Vie­le Unter­neh­men konn­ten ihre Kapi­tal­ba­sis in den letz­ten Jah­ren stär­ken, was ihnen ermög­licht, wider­stands­fä­hi­ger zu sein und in die Zukunft zu inves­tie­ren. Laut Sta­tis­ta ist der Anteil der KMU mit einem Eigen­ka­pi­tal­an­teil von über 30 Pro­zent von 33 auf 39 Pro­zent gestie­gen.

Digi­ta­li­sie­rung und Künst­li­che Intel­li­genz

Die Digi­ta­li­sie­rung bleibt ein Dau­er­bren­ner: 77 Pro­zent der Unter­neh­men sehen sie wei­ter­hin als wich­tig an. Die Pan­de­mie hat die­se Ent­wick­lung beschleu­nigt, und Künst­li­che Intel­li­genz wird bereits von 20 Pro­zent der KMU genutzt, was den nächs­ten Mega­trend mar­kiert.

 

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Sieg­fried Huber, Vor­stands­spre­cher Kärnt­ner Spar­kas­se AG
© Vor­stands­spre­cher Kärnt­ner Spar­kas­se AG Dani­el Wasch­nig

Nach­hal­tig­keit und grü­ne Trans­for­ma­ti­on

Nach­hal­tig­keit und grü­ne Trans­for­ma­ti­on sind für die Mehr­heit der KMU von hoher Bedeu­tung. Fast ein Drit­tel der Unter­neh­men hat bereits auf alter­na­ti­ve Ener­gie­for­men umge­stellt, bei wei­te­ren 37 Pro­zent ist die­ser Pro­zess im Gan­ge oder in Pla­nung. Die gestie­ge­nen Ener­gie­kos­ten waren für vie­le Unter­neh­men ein ent­schei­den­der Anstoß zum Umstieg.

Sieg­fried Huber von der Kärnt­ner Spar­kas­se betont die Bedeu­tung der grü­nen Trans­for­ma­ti­on: „Die Preis­stei­ge­run­gen im Ener­gie­be­reich waren ein Weck­ruf für vie­le Unter­neh­men. Wir beglei­ten aktu­ell vie­le Betrie­be bei der Umset­zung nach­hal­ti­ger Lösun­gen, um den Lebens­raum und die Wett­be­werbs­fä­hig­keit zu sichern.“

11.06.2024 11:00
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Rechnung kontrollieren Die Unternehmen spüren die Nachwirkungen der Krisen der vergangenen Jahre, in Kombination mit dem Arbeitskräftemangel stellt das viele vor Herausforderungen.

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