Kärnten

Bud­get: Spa­ren und inves­tie­ren

Das Kärntner Budget 2025 verspricht einen Spagat zwischen Sparen und Investieren. Trotz Einsparungen in Milliardenhöhe bleiben Bildung, Soziales und Pflege zentral. Kritik hagelt es hingegen für ein Finanzdebakel des Bundes.

Bud­get: Spa­ren und inves­tie­ren Das Kärntner Budget 2025: Sparen, ohne die soziale Absicherung zu gefährden, und gezielt investieren, um Arbeitsplätze zu sichern.

© Gernot Gleiss

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SPÖ-Klub­ob­mann Her­wig Sei­ser betont die kla­ren Prio­ri­tä­ten des Bud­gets: „Eine Mil­li­ar­de Euro fließt in die Bil­dung, 850 Mil­lio­nen in Gesund­heit, Sozia­les und Chan­cen­gleich­heit, dazu eine hal­be Mil­li­ar­de für die Pfle­ge.“ Gleich­zei­tig blei­be der Wohn­bau als Inves­ti­ti­ons­mo­tor erhal­ten, um Arbeits­plät­ze zu sichern und die Kon­junk­tur anzu­kur­beln.

Intel­li­gen­tes Spa­ren bis 2028

Bis 2028 soll Kärn­ten eine Mil­li­ar­de Euro ein­spa­ren. SPÖ-Finanz­spre­cher Gün­ter Lei­kam erklärt, wie das gelin­gen soll: För­de­run­gen wer­den ange­passt, gro­ße Bau­pro­jek­te ver­scho­ben und weni­ger Pos­ten nach­be­setzt. Digi­ta­li­sie­rung und ver­ein­fach­te Abläu­fe sol­len die Ein­spa­run­gen stüt­zen. Auch die Kärnt­ner Gemein­den wer­den ent­las­tet – um sat­te 11 Mil­lio­nen Euro.

44-Mil­lio­nen-Pan­ne des Bun­des

Schar­fe Kri­tik gibt es am Bund: „Kurz nach der Natio­nal­rats­wahl feh­len plötz­lich 44 Mil­lio­nen Euro für Kärn­ten. Das ist ent­we­der per­fi­des Kal­kül oder schlicht Inkom­pe­tenz“, sagt Sei­ser. Die­ses „Hop­pa­la“ unter­maue­re, wie wich­tig eine neue und effi­zi­en­te­re Koali­ti­on auf Bun­des­ebe­ne sei.

 

18.12.2024 14:01
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Bud­get: Spa­ren und inves­tie­ren Das Kärntner Budget 2025: Sparen, ohne die soziale Absicherung zu gefährden, und gezielt investieren, um Arbeitsplätze zu sichern.

© Gernot Gleiss