SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser betont die klaren Prioritäten des Budgets: „Eine Milliarde Euro fließt in die Bildung, 850 Millionen in Gesundheit, Soziales und Chancengleichheit, dazu eine halbe Milliarde für die Pflege.“ Gleichzeitig bleibe der Wohnbau als Investitionsmotor erhalten, um Arbeitsplätze zu sichern und die Konjunktur anzukurbeln.
Intelligentes Sparen bis 2028
Bis 2028 soll Kärnten eine Milliarde Euro einsparen. SPÖ-Finanzsprecher Günter Leikam erklärt, wie das gelingen soll: Förderungen werden angepasst, große Bauprojekte verschoben und weniger Posten nachbesetzt. Digitalisierung und vereinfachte Abläufe sollen die Einsparungen stützen. Auch die Kärntner Gemeinden werden entlastet – um satte 11 Millionen Euro.
44-Millionen-Panne des Bundes
Scharfe Kritik gibt es am Bund: „Kurz nach der Nationalratswahl fehlen plötzlich 44 Millionen Euro für Kärnten. Das ist entweder perfides Kalkül oder schlicht Inkompetenz“, sagt Seiser. Dieses „Hoppala“ untermauere, wie wichtig eine neue und effizientere Koalition auf Bundesebene sei.