Klagenfurt

Offe­ner Brief: Zukunft der Kas­sen­me­di­zin in Gefahr

Mit einem offenen Brief richtet sich die Ärztekammer Kärnten an Politik und Bevölkerung. Die Kammer warnt vor einem drohenden Zusammenbruch der Kassenmedizin und kündigt Protestmaßnahmen gegen den Sparkurs der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) an.

Offe­ner Brief: Zukunft der Kas­sen­me­di­zin in Gefahr ÄKK-Präsident Dr. Markus Opriessnig und Kurienobmann Dr. Wilhelm Kerber fordern Verhandlungen mit der ÖGK – andernfalls drohen Streiks.

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Leis­tun­gen wür­den gekürzt, gleich­zei­tig blei­be die Anpas­sung von Tari­fen und Hono­ra­ren aus.

„Das las­sen wir nicht zu!“

„Kärn­ten darf nicht zum Test­fall wer­den, wie man ein soli­da­ri­sches Gesund­heits­sys­tem schwächt und die Kas­sen­me­di­zin rui­niert“, heißt es im Schrei­ben von Prä­si­dent Dr. Mar­kus Opriess­nig und Kuri­en­ob­mann Dr. Wil­helm Ker­ber. Die Ärz­te­kam­mer kün­digt eine Infor­ma­ti­ons­of­fen­si­ve in Ordi­na­tio­nen an. Streiks sei­en mög­lich, falls Ver­hand­lun­gen mit der ÖGK und Poli­tik schei­tern.

For­de­rung nach Lösun­gen

„Unse­re Medi­zin ist wert­voll – aber wird nicht so bezahlt“, kri­ti­sie­ren die Ver­fas­ser. Nach fünf Jah­ren ohne Ergeb­nis in Gesprä­chen mit der ÖGK sei die Geduld erschöpft. Die Ärz­te­kam­mer for­dert kon­struk­ti­ve Ver­hand­lun­gen, um eine „star­ke, gerech­te und soli­da­ri­sche Kas­sen­me­di­zin“ zu sichern.

29.07.2025 16:00
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Offe­ner Brief: Zukunft der Kas­sen­me­di­zin in Gefahr ÄKK-Präsident Dr. Markus Opriessnig und Kurienobmann Dr. Wilhelm Kerber fordern Verhandlungen mit der ÖGK – andernfalls drohen Streiks.

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