Stadtfinanzen
Klagenfurter Budget nimmt positive Wendung
Mit Einsparungen beim Personal und der erfolgreichen Übergabe des Hülgerthparks stellt Bürgermeister Christian Scheider wichtige Weichen für ein stabiles Budget 2026.
Bürgermeister Christian Scheider sieht Klagenfurt beim Budget 2026 auf einem guten Weg: Einsparungen beim Personal und beim ehemaligen Seniorenheim Hülgerthpark entlasten die Stadtfinanzen deutlich.© Red/KK
Der Budgetvoranschlag 2026 steht kurz vor dem Abschluss. Bürgermeister Christian Scheider hebt vor allem Einsparungen beim Personal und die Neuorganisation des ehemaligen Seniorenheims Hülgerthpark hervor.
Am Dienstag, 14. Juli, beschäftigt sich der Klagenfurter Stadtsenat mit dem Budgetvoranschlag 2026 und der mittelfristigen Finanzplanung. Die endgültige Entscheidung soll der Gemeinderat in seiner Sitzung am 23. Juli treffen.
Nach monatelangen Gesprächen mit den Fachabteilungen zeichnet sich nun ein beschlussfähiges Budget mit positiver freier Finanzspitze ab. Das operative Ergebnis konnte nach Angaben der Stadt von minus 5,87 Millionen Euro auf plus 8,7 Millionen Euro verbessert werden.
Millionen eingespart
Einen wesentlichen Beitrag leistet der neue Stellenplan. Bürgermeister Christian Scheider zufolge wurden Aufgabenbereiche zusammengeführt und nicht alle frei werdenden Stellen automatisch nachbesetzt.
„Allein im Personalbereich ist es mir gelungen, eine Einsparung von rund 4,8 Millionen Euro zu erzielen“, erklärt Scheider. Gleichzeitig habe man gemeinsam mit den Abteilungen darauf geachtet, dass die Stadtverwaltung ihre zentralen Aufgaben weiterhin erfüllen könne.
Erfolgreiche Übergabe
Positiv wirkt sich auch die Übergabe des ehemaligen städtischen Seniorenheims Hülgerthpark an die Caritas aus. Die Einrichtung wird inzwischen als „Haus Magdalena“ geführt.
Der ursprünglich vertraglich vorgesehene Zuschussbedarf von 600.000 Euro sank im ersten Jahr auf knapp 78.000 Euro. Für die Stadt ergibt sich dadurch eine Einsparung von mehr als 522.000 Euro.
Trotz der Konsolidierung sollen Wirtschaftsförderung, Sport, Kultur, Straßenbau und freiwillige Leistungen erhalten bleiben. Scheider sieht darin eine wichtige Grundlage, um die Stadtfinanzen langfristig zu stabilisieren und Klagenfurt wieder größere finanzielle Handlungsspielräume zu ermöglichen.