Gesundheit
Psychosoziale Hilfe in Kärnten abgesichert
Das Land Kärnten fördert die Psychosozialen Beratungsdienste der AVS für ein weiteres Jahr mit rund 1,16 Millionen Euro. Allein 2025 wurden knapp 19.000 Therapien und Beratungen durchgeführt.
© LPD Kärnten
KLAGENFURT. Menschen mit psychischen, sozialen oder suchtbezogenen Problemen sollen auch weiterhin in allen Kärntner Bezirken wohnortnah Unterstützung erhalten. Die Kärntner Landesregierung hat dafür eine Förderung von 1.156.500 Euro für die Psychosozialen Beratungsdienste der AVS beschlossen.
Hilfe vor Ort
Die AVS betreibt ein Psychosoziales Beratungszentrum in Klagenfurt sowie Dienste in Spittal, Villach, Hermagor, St. Veit, Feldkirchen, Völkermarkt und Wolfsberg. Angeboten werden unter anderem Psychotherapie, klinisch-psychologische Beratung und Behandlung sowie Unterstützung für suchtkranke und suchtgefährdete Menschen und deren Angehörige.
Gesundheitslandesrätin Beate Prettner betont die Bedeutung eines raschen und niederschwelligen Zugangs zu professioneller Unterstützung. Gerade bei komplexen psychischen und sozialen Problemen sei eine wohnortnahe Versorgung entscheidend.
19.000 Leistungen
Wie groß der Bedarf ist, zeigen die Zahlen aus dem Jahr 2025: Rund 1.800 Menschen wurden von den Psychosozialen Diensten betreut. Insgesamt wurden knapp 19.000 Einzelleistungen erbracht, darunter etwa 9.800 Psychotherapienund rund 8.000 psychologische Beratungen.
Die Beratungsstellen arbeiten eng mit Hausärzten, Fachärzten, Krankenhäusern, AMS und ÖGK zusammen. Ziel ist es, Betroffenen möglichst frühzeitig zu helfen und damit in vielen Fällen auch eine stationäre Behandlung zu vermeiden.
