Auszeichnung

Selbst­hil­fe-Güte­sie­gel für Eli­sa­be­thi­nen-Kran­ken­haus

Auszeichnung vom Dachverband „Selbsthilfe Kärnten“: Das Elisabethinen-Krankenhaus in Klagenfurt wurde mit dem Gütesiegel „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ rezertifiziert.

Selbst­hil­fe-Güte­sie­gel für Eli­sa­be­thi­nen-Kran­ken­haus Rezertifiziert bis 2025: Pflegedirektorin Silvia Lueger, kaufmännische Direktorin Elke Haber, Geschäftsführer Michael Steiner und medizinischer Direktor Manfred Kuschnig (von links)

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Moder­ne Medi­zin kann heu­te eine Men­ge leis­ten. Doch oft ist es mit der medi­zi­ni­schen Behand­lung allei­ne nicht getan. Zahl­rei­che Pati­en­ten benötigen nach ihrem Spi­tals­auf­ent­halt Unterstützung und Rat, bei­spiels­wei­se bei chro­ni­schen Erkran­kun­gen oder Krebs­be­hand­lun­gen. Hier kom­men Selbst­hil­fe­grup­pen ins Spiel.

Zum drit­ten Mal rezer­ti­fi­ziert

Das Eli­sa­be­thi­nen-Kran­ken­haus in Kla­gen­furt erhielt im Jahr 2011 erst­mals die Aus­zeich­nung „Selbst­hil­fe­freund­li­ches Kran­ken­haus“. Als regio­na­le Gesund­heits­ein­rich­tung bekennt es sich wei­te­re vier Jah­re zur Koope­ra­ti­on mit dem Dach­ver­band „Selbst­hil­fe Kärnten“, der das Ordens­kran­ken­haus zum drit­ten Mal rezer­ti­fi­zier­te.

Zugang zu Selbst­hil­fe­grup­pen

Ein selbst­hil­fe­freund­li­ches Kran­ken­haus zeich­net sich dadurch aus, dass es sein ärztliches und pfle­ge­ri­sches Han­deln durch das Erfah­rungs­wis­sen der Selbst­hil­fe­grup­pen erwei­tert, den Kon­takt zwi­schen Pati­en­ten und Selbst­hil­fe­grup­pen fördert sowie koope­ra­ti­ons­be­rei­te Selbst­hil­fe­grup­pen aktiv unterstützt. Die­se Qualitätskriterien erfüllt das mehr­fach aus­ge­zeich­ne­te Eli­sa­be­thi­nen-Kran­ken­haus. Selbst­hil­fe­grup­pen wer­den am Kla­gen­fur­ter Kran­ken­haus in vielfältiger Wei­se in den Kran­ken­haus­all­tag inte­griert. Die Pati­en­ten wer­den aktiv über das Ange­bot an Selbst­hil­fe­grup­pe in Kärnten infor­miert, wodurch der Zugang zu einer Selbst­hil­fe­grup­pe erleich­tert wird.

Selbst­hil­fe als wert­vol­le Ergän­zung

Im Eli­sa­be­thi­nen-Kran­ken­haus ist das Team des Ent­las­sungs­ma­nage­ments die zen­tra­le Dreh­schei­be zwi­schen Pati­en­ten, Kran­ken­haus-Per­so­nal und Selbst­hil­fe­grup­pen. „Selbst­hil­fe­grup­pen können sich durch die Koope­ra­ti­on mit einem Kran­ken­haus leich­ter eta­blie­ren, erlan­gen mehr Akzep­tanz und einen höheren Bekannt­heits­grad. Natürlich ist Selbst­hil­fe kein Ersatz für eine pro­fes­sio­nel­le Medi­zin, aber eine wert­vol­le Ergänzung im All­tag“, betont Moni­ka Mai­er, Präsidentin des Dach­ver­bands „Selbst­hil­fe Kärnten“.

Schwie­ri­ge Zei­ten in der Pan­de­mie

Das Eli­sa­be­thi­nen-Kran­ken­haus ist ein offe­nes Haus für Selbst­hil­fe­grup­pen. „Wir ste­hen in Kon­takt mit vie­len Selbst­hil­fe­grup­pen und stel­len die­sen Pati­en­ten­grup­pen auch Räumlichkeiten im Kran­ken­haus zur Verfügung“, berich­tet Geschäftsführer Micha­el Stei­ner. Durch die Pan­de­mie änderte sich die Situa­ti­on jedoch schlag­ar­tig. Wegen der Coro­na-beding­ten, stren­gen Sicher­heits­be­stim­mun­gen im Gesund­heits­be­reich konn­ten in den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren fast kei­ne persönlichen Selbst­hil­fe­grup­pen-Tref­fen im Kran­ken­haus statt­fin­den.

Krea­ti­ve Lösun­gen und neue For­ma­te

Damit Selbst­hil­fe auch in Coro­na-Zei­ten mög­lich ist, fan­den Selbst­hil­fe­grup­pen ins­be­son­de­re während der Lock­downs krea­ti­ve Lösungen und neue For­ma­te zum Aus­tausch. „Es gibt Grup­pen, die ganz viel die neue Tech­nik genutzt haben. Sie haben zum Bei­spiel ‚Walk and Talk‘ gemacht, sind also drau­ßen spa­zie­ren gegan­gen. Ande­re haben Video­kon­fe­ren­zen gemacht. Da hat jeder so sei­ne Lösung gefun­den“, schil­dert Mai­er.

Geschäfts­füh­rer Stei­ner hofft den­noch, dass das Eli­sa­be­thi­nen-Kran­ken­haus schon in naher Zukunft wie­der regelmäßig Gast­ge­ber für die Selbst­hil­fe­grup­pen sein kann.

12.01.2022 07:19
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Selbst­hil­fe-Güte­sie­gel für Eli­sa­be­thi­nen-Kran­ken­haus Rezertifiziert bis 2025: Pflegedirektorin Silvia Lueger, kaufmännische Direktorin Elke Haber, Geschäftsführer Michael Steiner und medizinischer Direktor Manfred Kuschnig (von links)

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