Stadtpolitik

SPÖ Kla­gen­furt sagt Spe­ku­lan­ten­tum den Kampf an

Leistbares Wohnen: Die hohe Anzahl an leerstehenden und de facto ungenutzten Wohnungen verursacht eine Preissteigerung, kritisiert Vizebürgermeister Philipp Liesnig.

SPÖ Kla­gen­furt sagt Spe­ku­lan­ten­tum den Kampf an Das angekündigte „Einfrieren“ von Mieten für städtische Wohnungen bedeutet lediglich eine Entlastung auf Zeit, kritisiert die SPÖ Klagenfurt.

© Pixabay/mastersenaiper

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Vize­bür­ger­meis­ter und Finanz­re­fe­rent Phil­ipp Lies­nig erklär­te ges­tern das The­ma „leist­ba­res Woh­nen“ inner­halb der SPÖ Kla­gen­furt zur Chef­sa­che. Das ange­kün­dig­te „Ein­frie­ren“ von Mie­ten für städ­ti­sche Woh­nun­gen bedeu­tet ledig­lich eine Ent­las­tung auf Zeit. Viel­mehr gilt es, die struk­tu­rel­len Ursa­chen für Miet­preis­stei­ge­run­gen zu besei­ti­gen. Kon­kret nennt Lies­nig die 9 bis 11 Pro­zent leer­ste­hen­den Woh­nun­gen (rund 12.000), die eine künstliche Ange­bots­ver­knap­pung und damit Preis­stei­ge­rung zur Fol­ge haben. „Wir müssen die­se Spi­ra­le durch­bre­chen und dem Spe­ku­lan­ten­tum zu Las­ten klei­ner Mie­ter ein Ende set­zen“, stellt Lies­nig klar.

Gemein­nüt­zi­ger Wohn­bau

Stadt­rä­tin und Stadt­pla­nungs­re­fe­ren­tin Corin­na Smrec­nik ver­weist ein­mal mehr auf die For­de­run­gen der SPÖ Kla­gen­furt nach Leer­stands- und Bau­land­mo­bi­li­sie­rungs­ab­ga­ben durch Bund und Land. Ein dahin­ge­hen­der Dring­lich­keits­an­trag sei längst im Gemein­de­rat ein­ge­bracht wor­den. Die Erlö­se der Abga­ben könnten dann wie­der­um für den Ankauf von Grundstücken für den gemeinnützigen Wohn­bau ver­wen­det wer­den und in einen Fonds für Miet-Härtefälle flie­ßen.

08.04.2022 07:31 - Update am: 08.04.2022 07:32
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SPÖ Kla­gen­furt sagt Spe­ku­lan­ten­tum den Kampf an Das angekündigte „Einfrieren“ von Mieten für städtische Wohnungen bedeutet lediglich eine Entlastung auf Zeit, kritisiert die SPÖ Klagenfurt.

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