Ultraschall

Neu­es High­tech-Gerät im Eli­sa­be­thi­nen-Kran­ken­haus

Im Elisabethinen-Krankenhaus in Klagenfurt ist ein neues Ultraschallgerät im Einsatz. Oberarzt Dr. Jurij Gorjanc erklärt, wie Patienten und Ärzte davon profitieren.

Neu­es High­tech-Gerät im Eli­sa­be­thi­nen-Kran­ken­haus Präsentieren das neue Herzstück der Venen-Ambulanz: Dr. Christiane Dreschl, Dr. Jurij Gorjanc und Dr. Maria Greiner (von links).

© Studio Horst

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Um hoch­wer­ti­ge medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung zu gewähr­leis­ten, ist die dem­entspre­chen­de Infra­struk­tur ein wesent­li­cher Qua­li­täts­fak­tor. Im Eli­sa­be­thi­nen-Kran­ken­haus in Kla­gen­furt ist mitt­ler­wei­le ein neu­es Ultra­schall­ge­rät im Ein­satz. Mit dem neu­en Hightech-Gerät las­sen sich genaue Aus­sa­gen über den Zustand der Venen und über das Aus­maß der Venen­er­kran­kung tref­fen. Das Sono­gra­phie-Gerät hat sei­nen Nut­zungs­schwer­punkt im Bereich der chir­ur­gi­schen Ambu­lan­zen.

Viel­fäl­tig ein­setz­bar

Ober­arzt Dr. Jurij Gor­janc, Lei­ter der All­ge­mein­chir­ur­gie am Eli­sa­be­thi­nen-Kran­ken­haus Kla­gen­furt, beschreibt die neu­es­te Anschaf­fung als pati­en­ten­freund­lich und viel­fäl­tig ein­setz­bar. Seit über 25 Jah­ren ist die All­ge­mein­chir­ur­gie des Ordens­kran­ken­hau­ses ein aner­kann­tes Zen­trum für Venen­lei­den. Gor­janc erwar­tet sich vom medi­zi­nisch-tech­ni­schen Schall­ge­rät eine beson­ders exak­te Dia­gnos­tik bei Erkran­kun­gen der Gefä­ße.

Wich­ti­ge Ergän­zung

Die Ultra­schall­un­ter­su­chung ist in vie­len Fäl­len eine wich­ti­ge Ergän­zung zur Unter­su­chung der Funk­ti­ons­fä­hig­keit der Venen­klap­pen und der Durch­läs­sig­keit der Venen. „Der beson­de­re Vor­teil der Sono­gra­fie, sprich dem Schal­len der Bein­ve­nen, liegt dar­in, dass es das ein­zi­ge Ver­fah­ren ist, mit dem die Rich­tung und Stär­ke des Blut­flus­ses in den Venen oder Arte­ri­en dar­ge­stellt wer­den kön­nen. Zudem ist die Unter­su­chung strah­lungs- und schmerz­frei und belie­big oft wie­der­hol­bar“, erklärt der lei­ten­de Ober­arzt.

Moder­ne Ultra­schall­tech­nik

Das Gerät ermög­licht die Duplex­so­no­gra­fie. Sie kom­bi­niert Ultra­schall­bil­der des Gewe­bes mit einer far­bi­gen Dar­stel­lung des Blut­flus­ses in den Gefä­ßen. Zusätz­lich misst sie auch die Fließ­ge­schwin­dig­keit des Bluts und lie­fert damit wich­ti­ge Hin­wei­se. Nicht nur die Venen­am­bu­lanz, son­dern auch die ande­ren chir­ur­gi­schen Spe­zi­al­am­bu­lan­zen des Kran­ken­hau­ses wie die Her­ni­en-Ambu­lanz zur Behand­lung von Ein­ge­wei­de­brü­chen pro­fi­tie­ren vom neu­en Sono­gra­phie-Equip­ment. Eine genaue Dia­gnos­tik ist maß­ge­bend für die Ent­schei­dung, eine ope­ra­ti­ve The­ra­pie durch­zu­füh­ren ist oder nicht.

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Dr. Chris­tia­ne Dre­schl, Dr. Jurij Gor­janc und Dr. Maria Grei­ner (von links)
© Stu­dio Horst

Noch mehr Durch­blick

Der Lei­ter der All­ge­mein­chir­ur­gie und der im Ordens­kran­ken­haus ange­sie­del­ten chir­ur­gisch-ortho­pä­di­schen „Tages­kli­nik Sankt Eli­sa­beth“ und sein Team freu­en sich, ihre Pati­en­ten nun noch scho­nen­der und prä­zi­ser behan­deln zu kön­nen. Mög­lich macht dies eine wei­te­re Zusatz­funk­ti­on: Das Ultra­schall­ge­rät ist mit einem spe­zi­el­len, abge­flach­ten Ultra­schall­kopf aus­ge­stat­tet, der direkt auf die betrof­fe­ne Kör­per­stel­le auf­ge­setzt wer­den kann. „Durch die­se neu­en Schall­kopf-Tech­no­lo­gien kön­nen auch tie­fer im Men­schen gele­ge­ne Gefä­ße unter­sucht wer­den. Das ver­bes­sert die Dia­gnos­tik von Gefäß­er­kran­kun­gen bei vie­len Pati­en­ten und kann wei­ter­füh­ren­de Unter­su­chun­gen erbrin­gen“, schil­dert Gor­janc.

Außer­dem kann das neue Instru­ment im Ver­gleich zum Vor­gän­ger­mo­dell ein­fa­cher und bes­ser auf­ge­lös­te Bil­der gene­rie­ren, beson­ders auch bei schwer schall­ba­ren Kör­per­stel­len. Die­se wer­den dann gemein­sam mit Video­ma­te­ri­al direkt und ohne Zeit­ver­zö­ge­rung in der Pati­en­ten­do­ku­men­ta­ti­on gespei­chert.

11.08.2022 18:50
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Neu­es High­tech-Gerät im Eli­sa­be­thi­nen-Kran­ken­haus Präsentieren das neue Herzstück der Venen-Ambulanz: Dr. Christiane Dreschl, Dr. Jurij Gorjanc und Dr. Maria Greiner (von links).

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