Lieserschlucht

Ertl­wand: 3.000 Kubik­me­ter Fels­ma­te­ri­al abge­tra­gen

Seit 12. August 2022 finden unter Vollsperre Arbeiten an der Ertlwand in der Lieserschlucht statt. Die Arbeiten verlaufen nach Plan.

Ertl­wand: 3.000 Kubik­me­ter Fels­ma­te­ri­al abge­tra­gen Das Land Kärnten investiert aktuell rund 2,5 Millionen Euro in die Sanierung der Ertlwand in der Lieserschlucht, die zum Teil abgetragen wird, und in die anschließende Sanierung der Katschberg Straße (B 99).

© Land Kärnten/Abteilung 9

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Das Land Kärn­ten inves­tiert aktu­ell rund 2,5 Mil­lio­nen Euro in die Sanie­rung der Ertl­wand in der Lie­ser­schlucht, die zum Teil abge­tra­gen wird, und in die anschlie­ßen­de Sanie­rung der Katsch­berg Stra­ße (B 99). „Ein wich­ti­ger Mei­len­stein auf dem Weg zu einer siche­ren Rad­ver­bin­dung durch die Lie­ser­schlucht und eine Maß­nah­me für eine siche­re Katsch­berg Stra­ße“, betont Lan­des­rat und Stra­ßen­bau­re­fe­rent Mar­tin Gru­ber.

Ins­ge­samt 13.500 Kubik­me­ter Fels­ma­te­ri­al

Weil die Arbei­ten nur unter hohen Sicher­heits­vor­keh­run­gen durch­ge­führt wer­den kön­nen, ist die Schlucht seit einem Monat für den Ver­kehr gesperrt. „Es ist ein sehr auf­wen­di­ges Pro­jekt, aber die Arbei­ten ver­lau­fen bis­her plan­mä­ßig. Rund 3.000 von 13.500 Kubik­me­tern Fels­ma­te­ri­al konn­ten bis­her abge­tra­gen und weg­ge­schafft wer­den“, berich­tet Gru­ber.

Eige­ne Bau­stra­ße errich­tet

Zuvor waren eini­ge Vor­be­rei­tungs­maß­nah­men umzu­set­zen: Im ers­ten Schritt wur­de eine Bau­stra­ße auf das Pla­teau der Ertl­wand errich­tet, um dort mit Maschi­nen und Gerä­ten arbei­ten zu kön­nen. Unter ande­rem waren Rodungs­ar­bei­ten und der Ober­bo­den­ab­trag auf dem Pla­teau der Ertl­wand not­wen­dig. In wei­te­rer Fol­ge wur­de eine soge­nann­te Pols­ter­schüt­tung im Bau­be­reich der Ertl­wand durch­ge­führt. Das heißt: 5.000 Kubik­me­ter Schütt­ma­te­ri­al wur­den auf den Bereich der Katsch­berg Stra­ße unter der Ertl­wand auf­ge­bracht – zum Schutz der Stra­ße und des Abwas­ser­ka­nals wäh­rend der Spreng­ar­bei­ten.

Lärm- und Erschüt­te­rungs­mes­sun­gen

Bevor eine Pro­be­spren­gung durch­ge­führt wur­de, erfolg­te eine genaue Beweis­si­che­rung der nahe­lie­gen­den Objek­te. Die ers­te Pro­be­spren­gung erfolg­te am 24. August 2022. Sie bestä­tig­te die Pro­gno­se­wer­te der Spreng­spe­zia­lis­ten zu Schwing­ge­schwin­dig­kei­ten und Erschüt­te­run­gen. Erst danach wur­de mit dem geplan­ten Fels­ab­trag begon­nen. Der Teil­ab­trag der Ertl­wand ist der­zeit durch klein­räu­mi­ge, gebirgs­scho­nen­de Abtrags­spren­gun­gen und das Abräu­men des gelo­cker­ten Fels­ma­te­ri­als über die natür­li­chen Rin­nen der Ertl­wand auf die Pols­ter­schüt­tung der B 99 in Arbeit.

In den kom­men­den Wochen wer­den die Spren­gun­gen fort­ge­führt, plan­mä­ßig sol­len jeden Tag rund 300 und pro Woche rund 500 Kubik­me­ter Fels­ma­te­ri­al abge­sprengt wer­den. Beglei­tend fin­den zum Anrai­ner­schutz lau­fend Lärm- und Erschüt­te­rungs­mes­sun­gen statt.

 

14.09.2022 19:02
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Ertl­wand: 3.000 Kubik­me­ter Fels­ma­te­ri­al abge­tra­gen Das Land Kärnten investiert aktuell rund 2,5 Millionen Euro in die Sanierung der Ertlwand in der Lieserschlucht, die zum Teil abgetragen wird, und in die anschließende Sanierung der Katschberg Straße (B 99).

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