Equal Pay Day

Frau­en arbei­ten bis Jah­res­en­de „gra­tis“

Der „Equal Pay Day“ kennzeichnet jenen Tag, an dem Männer bereits jenes Einkommen erreicht haben, wofür Frauen noch bis zum Jahresende arbeiten müssen. Klagenfurts Stadträtin und Frauenreferentin Corinna Smrecnik nimmt das zum Anlass, um auf die Einkommensdifferenz aufmerksam zu machen.

Frau­en arbei­ten bis Jah­res­en­de „gra­tis“ Stadträtin und Frauenreferentin Corinna Smrecnik (rechts) möchte aktiv auf die Einkommensdifferenz von Frauen und Männern aufmerksam machen.

© StadtKommunikation/Wajand

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Frau­en leis­ten im Haus­halt und mit der Betreu­ung von Kin­dern und Ange­hö­ri­gen deut­lich mehr unbe­zahl­te Arbeit. Um Kin­der­er­zie­hung oder die Pfle­ge von Ange­hö­ri­gen koor­di­nie­ren zu kön­nen, arbei­ten sie meist nur Teil­zeit. Das wirkt sich auf Ein­kom­men, mög­li­che Kar­rie­re­chan­cen und auch auf die Pen­si­on auf.

Glei­cher Lohn für glei­che Arbeit

„Der ‚Equal Pay Day‘ erin­nert uns an die trau­ri­ge Tat­sa­che, dass Frau­en auch im
Jahr 2022 noch immer weni­ger ver­die­nen als Män­ner. Die For­de­rung nach glei­chem Lohn bei glei­cher Arbeit ist auch nach hun­dert Jah­ren Ein­satz vie­ler muti­ger Frau­en noch immer aktu­ell. Als Frau­en­re­fe­ren­tin set­ze ich mich mit all mei­nen Mög­lich­kei­ten für eine Ver­bes­se­rung der Rah­men­be­din­gun­gen ein“, betont Stadt­rä­tin und Frau­en­re­fe­ren­tin Corin­na Smrec­nik. Dafür braucht es nicht nur eine gerech­te Ent­loh­nung, son­dern auch qua­li­ta­ti­ve Kin­der­be­treu­ung, fle­xi­ble­re Arbeits­zei­ten und weni­ger Teil­zeit­ar­beit für Frau­en. „Nur so kön­nen wir Gleich­be­rech­ti­gung errei­chen“, stellt Cmrec­nik klar.

Stich­tag in Kla­gen­furt am 18. Novem­ber 2022

Im Ver­gleich zur Berech­nung für Österreich und für Kärnten, wo der „Equal Pay Day“ heu­er auf den heu­ti­gen 30. Okto­ber fällt, sieht die Lage in der Stadt Kla­gen­furt eine Spur bes­ser aus: Hier ist der Stich­tag 19 Tage später am 18. Novem­ber. Im Durch­schnitt ver­die­nen in Kärnten Frau­en rund 17 Pro­zent weni­ger als Männer – das ent­spricht 9.175 Euro.

Halbe/Halbe-Haushaltspläne

Stadträtin Smrec­nik macht gemein­sam mit dem Büro für Frau­en, Chan­cen­gleich­heit und Gene­ra­tio­nen auf die­se Ein­kom­mens­sche­re auf­merk­sam und for­dert qua­li­ta­ti­ve Kin­der­be­treu­ung, gerech­te Ent­loh­nung, fle­xi­ble­re Arbeits­zei­ten und weni­ger Teil­zeit­ar­beit für eine finan­zi­el­le Gleich­stel­lung von Männern und Frau­en. Die­se Woche wur­den Fly­er in Form von Halbe/Halbe-Haushaltsplänen in der Innen­stadt ver­teilt.

30.10.2022 15:00
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Frau­en arbei­ten bis Jah­res­en­de „gra­tis“ Stadträtin und Frauenreferentin Corinna Smrecnik (rechts) möchte aktiv auf die Einkommensdifferenz von Frauen und Männern aufmerksam machen.

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