Feldkirchen

Anto­ni­us­heim: Sei­ser ver­mit­telt För­de­run­gen für Ankauf!

Das Antonius-Areal für Feldkirchen zum halben Preis! Auf Bestreben von Landtagsabgeordneten Herwig Seiser liegen nun Zusagen für Förderungen von Land und Bund in Höhe von 50 Prozent für den Kauf vor.

Anto­ni­us­heim: Sei­ser ver­mit­telt För­de­run­gen für Ankauf!Landtagsabgeordneter Herwig Seiser, Klubobmann der SPÖ im Kärntner Landtag

© Gernot Gleiss

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Das Anto­ni­us­heim ist als Kin­der­be­treu­ungs­ein­rich­tung aus Feld­kir­chen nicht weg­zu­den­ken. Der Betrei­ber des Kin­der­gar­tens ist die Cari­tas Kärn­ten, das Gebäu­de steht im Eigen­tum der Kreuz­schwes­tern. Die Ordens­ge­mein­schaft der Kreuz­schwes­tern zieht sich jedoch aus Feld­kir­chen zurück und kün­digt den Miet­ver­trag der Cari­tas mit 31. August 2023. Das bedeu­tet kon­kret: Das Gebäu­de wird ver­kauft.

Chan­ce des Jahr­zehnts

In der Stadt­po­li­tik machen sich SPÖ und die Grü­nen ver­eint für den Kauf des Are­als stark und erhal­ten nun Unter­stüt­zung aus der Lan­des­po­li­tik. Für eine Lösung in der Fra­ge der Finan­zie­rung setzt sich auch Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Her­wig Sei­ser, Klub­ob­mann der SPÖ im Kärnt­ner Land­tag, ein. Mit Lan­des­rat und Gemein­de­re­fe­ren­ten Dani­el Fell­ner (SPÖ) mach­te Sei­ser Nägel mit Köp­fen. „Es gibt jetzt die Zusa­ge, dass wir mit För­de­run­gen von Land und Bund 50 Pro­zent der Kos­ten für den Ankauf des Anto­ni­us-Are­als decken kön­nen. Das heißt für Feld­kir­chen: Ein gan­zes Anto­ni­us-Are­al zum hal­ben Preis! Für die Stadt Feld­kir­chen ist das die Chan­ce des Jahr­zehnts. Damit wäre der Kin­der­gar­ten end­gül­tig abge­si­chert“, betont Sei­ser. Er appel­liert drin­gend an die Stadt­po­li­tik: „So eine Gele­gen­heit kommt wahr­schein­lich nie wie­der. Sie ver­strei­chen zu las­sen, wäre ein enor­mer Scha­den für die Feld­kirch­ne­rin­nen und Feld­kirch­ner.“

Reak­ti­on aus der Stadt­po­li­tik

Vize­bür­ger­meis­ter Her­wig Röttl (SPÖ) und Stadt­rat Chris­toph Gräf­ling (Grü­ne) sind hoch­er­freut über die­se guten Nach­rich­ten. „Unser herz­li­cher Dank gilt Lan­des­rat Dani­el Fell­ner und Klub­ob­mann Her­wig Sei­ser, dass sie sich so vehe­ment für das Anto­ni­us­heim in Feld­kir­chen ein­set­zen“, bedan­ken sich Röttl und Gräf­ling. Denn: „Eine Unter­stüt­zung im Aus­maß von 50 Pro­zent ist wirk­lich mehr, als wir zu hof­fen gewagt haben und wäre für Feld­kir­chen ein wah­rer Segen. Damit ist der Ankauf des Anto­ni­us­heims defi­ni­tiv mach­bar. Aus unse­rer Sicht steht daher dem Ver­bleib des Kin­der­gar­tens nichts mehr ent­ge­gen.“

Mona­te­lan­ger Kampf

SPÖ und die Grü­nen kämp­fen seit Mona­ten für den Kauf des Anto­ni­us­heims und somit für den Ver­bleib des Kin­der­gar­tens. „Lei­der wur­den unse­re Bemü­hun­gen durch den Bür­ger­meis­ter immer wie­der ver­zö­gert und stel­len­wei­se auch blo­ckiert. Auch die­se Woche war im Stadt­rat kei­ne Dis­kus­si­on mög­lich. Mit den Stim­men von ÖVP und FPÖ wur­de die Behand­lung des The­mas, wie auch schon in den letz­ten bei­den Stadt­rats­sit­zun­gen im Okto­ber und Sep­tem­ber, von der Tages­ord­nung gestri­chen. Bür­ger­meis­ter Mar­tin Treff­ner spricht mit nie­man­den und lässt uns kei­ner­lei Infor­ma­tio­nen in der Ange­le­gen­heit zukom­men. Und das, obwohl das Ange­bot der Kreuz­schwes­tern mit Jah­res­en­de aus­läuft“, kri­ti­sie­ren Röttl und Gräf­ling, die ein Ver­wirr­spiel des Bür­ger­meis­ters orten. Ihre Begrün­dung: „Öffent­lich zu behaup­ten, man will das Anto­ni­us­heim kau­fen, und intern kon­trär zu han­deln, ist das genaue Gegen­teil von trans­pa­ren­ter und seriö­ser Poli­tik.“

Son­der­sit­zung des Stadt­rats bean­tragt

Dass es nun eine 50-pro­zen­ti­ge För­de­rung geben könn­te, sei ein gro­ßer Licht­blick. „Wir haben eine Son­der­sit­zung des Stadt­rats bean­tragt und wer­den umge­hend erneut den Antrag stel­len, das Anto­ni­us­heim für Feld­kir­chen zu sichern“, ver­si­chern Röttl und Gräf­ling.

08.12.2022 07:32 - Update am: 08.12.2022 07:35
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