Radu Vulpe

Ein Rumä­ne berei­chert die Kärnt­ner Thea­ter­sze­ne

Vor vier Jahren übersiedelte der rumänische Schauspieler Radu Vulpe von seiner Heimatstadt Arad (Rumänien) der Liebe wegen nach Klagenfurt. Im „KLiCK Kärnten“-Interview erzählt er von seinen Beweggründen.

Ein Rumä­ne berei­chert die Kärnt­ner Thea­ter­sze­ne Radu Vulpe spielt den Idioten in „Dinner für Spinner“ am St. Andräer See.

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Am 30. Juni 1983 kam Radu Vul­pe in Arad (Rumä­ni­en) zur Welt. Er besuch­te dort die „Adam Müller-Guttenbrunn“-Schule. Arad liegt im Wes­ten Rumä­ni­ens und hat rund 163.000 Ein­woh­ner. 60 Kilo­me­ter wei­ter befin­det sich das Deut­sche Staats­thea­ter Temes­war, an dem Vul­pe lan­ge enga­giert war.

KLiCK Kärn­ten: Wie sind Sie zur Schau­spie­le­rei gekom­men?

Radu Vul­pe: Es begann 2002 in der Schau­spiel­schu­le deut­sche Abtei­lung in Temes­var. Dort wur­de ich sehr bald vom Staats­thea­ter rekru­tiert. Mei­ne Schau­spiel-Mut­ter Ida Gas­ser hat immer gesagt, das Thea­ter kann ohne die Schu­le nicht über­le­ben und die Schu­le nicht ohne dem Thea­ter. Es ist für bei­de eine Win-win-Situa­ti­on. Der Vor­teil ist, dass du sehr schnell auf die Büh­ne darfst und mit Regis­seu­ren und guten Schau­spie­lern in Kon­takt kommst.

Wie hat es Sie nach Kla­gen­furt ver­schla­gen?

Ich bin 2017 nach Kla­gen­furt gekom­men. Mei­ne Freun­din Nina hat mich dazu bewo­gen, hier­her zu zie­hen. Als ich sie ken­nen­ge­lernt habe, hat sie in Temes­war stu­diert und ich habe am Staats­thea­ter gespielt. Mitt­ler­wei­le haben wir einen zwei­ein­halb­jäh­ri­gen Sohn.

Wie sind die ver­gan­ge­nen vier Jah­re künst­le­risch ver­lau­fen?

Da habe ich am Stadt­thea­ter Kla­gen­furt, auf der Neu­en Büh­ne Vil­lach oder auf der Heun­burg gespielt. Der­zeit pro­be ich für das Stück „Din­ner für Spin­ner“ mit dem Ensem­ble „Thea­ter­le­ben“ am St. Andrä­er See. Pre­mie­re ist am 9. Juli.

Was bedeu­tet Thea­ter für Sie?

Alles! Es ist ver­rückt, es ist ein Teil von mir und bedeu­tet mir sehr viel.

Sind sie ein Komö­di­ant?

Ich weiß es nicht, die Leu­te sagen, dass ich Komö­di­en spie­len kann. Ich has­se mich manch­mal in Komö­di­en und ich hin­ter­fra­ge jede Sekun­de, wenn ich Komö­di­en spie­le. Das Feed­back vom Publi­kum ist immer sehr gut, den­noch bin ich sel­ten mit mir zufrie­den. Es gibt immer Mög­lich­kei­ten, etwas bes­ser machen zu kön­nen.

Wie sind Sie zur Thea­ter­grup­pe „Thea­ter­le­ben“ gesto­ßen?

Bei Thea­ter­sport habe ich Alex­an­der Schwab getrof­fen und da hat er mir die Rol­le des Idio­ten in „Din­ner für Spin­ner“ ange­bo­ten. Und ich habe zuge­sagt.

 

Beset­zung & Ter­mi­ne

  • Peter Bau­mann, ein Ver­le­ger: Alex­an­der Schwab
  • Chris­ti­ne Bau­mann, sei­ne Frau: Nico­le Rade­sch­nig
  • Frank Pigon, Finanz­be­am­ter: Radu Vul­pe
  • Jus­tus Wei­land, ein Schrift­stel­ler: Ste­fan Ofner
  • Mar­le­ne, Peters Ex-Freun­din: San­dra Pas­cal
  • Herr Schnei­der, Finanz­kon­trol­leur: Peter Kowal
  • Regie: Elke Maria Schwab
  • Die Ter­mi­ne: 9. Juli (Pre­mie­re) sowie 14. Juli bis 6. August, jeweils von Mitt­woch bis Frei­tag, um 20 Uhr
  • Kar­ten­vor­ver­kauf: Ö‑Ticket
10.06.2021 09:25 - Update am: 10.06.2021 10:22
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Ein Rumä­ne berei­chert die Kärnt­ner Thea­ter­sze­ne Radu Vulpe spielt den Idioten in „Dinner für Spinner“ am St. Andräer See.

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