Aus dem Landtag
Seiser: „Windpark in Gnesau nicht denkbar“
Heute setzte sich der Naturschutz-Ausschuss im Kärntner Landtag mit der Petition „Gegenwind in den Nockbergen“ auseinander. SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser bezieht nach dieser Sitzung unmissverständlich Stellung.
In seiner heutigen Sitzung befasste sich der Naturschutz-Ausschuss im Kärntner Landtag mit der Petition „Gegenwind in den Nockbergen“. Eingeladen war dazu deren Sprecher Bruno Stampfer. Herwig Seiser, Klubobmann der SPÖ im Kärntner Landtag, bezieht nach dieser Sitzung unmissverständlich Stellung. „Ein Mammut-Projekt, bei dem 17 Windräder in einem sensiblen Gebiet in unmittelbarer Nähe zum Biosphärenpark aufgestellt werden sollen, ist für mich nicht vorstellbar. Auch dass es hier zudem eine weitere Reihe an Problemen und Unklarheiten gibt, ist für mich sonnenklar“, wählt Seiser nicht nur kritische Worte, sondern erteilt den Windpark-Plänen auch erneut eine klare Absage.
Windkraft in Kärnten im Allgemeinen
Seiser versichert, das Thema „Windkraft in Kärnten“ allgemein weiter zu bearbeiten. „Als nächsten Schritt laden wir Erich Auer, Mitglied des Naturschutzbeirats, um naturschutzrechtliche Detailfragen zu beleuchten, und Heinrich C. Mayr, um über gesundheitliche Auswirkungen zu diskutieren, als Auskunftspersonen ein. Alle relevanten Perspektiven sollen natürlich zu Wort kommen“, berichtet Seiser. Dennoch: „Was den Windpark in Gnesau als Projekt angeht, ist aber für mich klar, dass das nicht gehen wird.“

