Jubiläum

20 Jah­re Wein­bau­ver­band Kärn­ten

Im Jahr 2003 wurde der Kärntner Weinbauverband gegründet. Erster Gründungs-Obmann war der Feldkirchner Winzer Dr. Franz Prochazka. Vier Jahre später wurde der Krumpendorfer Winzer und Versicherungsangestellte Horst Wild zum Präsidenten gewählt.

20 Jah­re Wein­bau­ver­band Kärn­ten Horst Wild ist seit 2007 der Präsident vom Weinbauverband Kärnten.

© Kowal sen.

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Der­zeit gibt es 170 Ver­bands­mit­glie­der beim Wein­bau­ver­band Kärn­ten, von denen 120 zumin­dest einen Hek­to­li­ter Wein pro­du­zie­ren. Rund 130 Hekt­ar Wein­bau­flä­che gibt es in Kärn­ten, die Ten­denz ist stei­gend. Ein klei­ner Teil sind Haupt­er­werbs­win­zer, der über­wie­gen­de Teil betreibt Wein­bau neben­be­ruf­lich oder als Hob­by.

Die See­wie­se

Prä­si­dent Horst Wild hat 2003 selbst mit dem Wein­bau begon­nen. „Damals habe ich par­al­lel dazu den Kärnt­ner Win­zer- und Kel­ler­wart­kurs absol­viert und lau­fend wei­ter­bil­den­de Kur­se in Klos­ter­neu­burg und auch in Kärn­ten besucht“, erklärt Horst Wild. Er gehört zu den „Win­zern des Stadt­wein­gar­tens“.

Kel­ler­wart­kurs

Seit 1999 wer­den in Kärn­ten Win­zer- und Kel­ler­wart­kurs ange­bo­ten. „Ins­ge­samt haben bis­her rund 600 Absol­ven­ten die Kur­se besucht. Ein Teil der Kurs­teil­neh­mer sagt danach, das ist mir zu viel Arbeit und Auf­wand, das wer­de ich nicht wei­ter machen. Und der ande­re Teil beginnt mit klei­ne­ren Flä­chen mit dem Wein­an­bau“, betont Horst Wild.

Lan­des­wein­bau­ge­setz

In Kärn­ten darf jeder­mann Reben aus­set­zen. „Doch ab einer bestimm­ten Grö­ße gilt das Lan­des­wein­bau­ge­setz. Dann muss man um die Anpflan­zung ansu­chen. Das beginnt dann, wenn die zusam­men­hän­gen­de Reb­flä­che mehr als 500 Qua­drat­me­ter erreicht hat. Die Ansu­chen müs­sen beim Land Kärn­ten, Abtei­lung Land­wirt­schaft, ein­ge­reicht wer­den. Dazu gibt es in den Mona­ten Jän­ner und Febru­ar vor­ge­schrie­be­ne Ein­reich­fris­ten. Die Anträ­ge wer­den dann von dort an das Minis­te­ri­um wei­ter­ge­reicht, wo dann die Bewil­li­gun­gen erteilt wer­den“, klärt der Prä­si­dent auf. Wich­tig ist, dass die ange­hen­den Win­zer die Kärnt­ner Win­zer- und Kel­ler­wart­kurs besu­chen, um sich mit der Mate­rie Wein aus­ein­an­der­set­zen zu kön­nen.

Jahr­gang 2023

„Die Pro­gno­se für den Jahr­gang 2023 sieht ganz gut aus. Das nass­kal­te Wet­ter im Früh­jahr hat dem Wein­bau nicht gescha­det. Das feucht­küh­le Wet­ter hat näm­lich dazu geführt, dass der Aus­trieb nicht zu früh war. Die Gefahr besteht, wenn die Win­ter­sai­son zu mild und der Aus­trieb zu früh ist, erfrie­ren beim Spät­frost die jun­gen Trie­be. Das war heu­er Gott sei Dank nicht der Fall. Ent­schei­dend für den heu­ri­gen Wein wird das Wet­ter im August und Sep­tem­ber sein. Wenn es nicht so viel reg­net und der Wein schön reif wird und aus­rei­chend Zucker bil­det, dann kön­nen wir uns auf einen guten Wein 2023 freu­en“, erzählt Prä­si­dent Horst Wild.
http://www.weinauskaernten.at

#dowoxt­wos

 

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13.06.2023 19:00 - Update am: 19.06.2023 08:17
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20 Jah­re Wein­bau­ver­band Kärn­ten Horst Wild ist seit 2007 der Präsident vom Weinbauverband Kärnten.

© Kowal sen.