Jubiläum
Zehn Jahre „SCiENCE-LINKnockberge“
„SCiENCE-LINKnockberge“ ist eine Forschungskooperation zwischen dem Kärntner Teil des UNESCO-Biosphärenparks Salzburger Lungau & Kärntner Nockberge, der Universität Klagenfurt und der FH Kärnten.
© Büro Landesrätin Schaar
Seit einer Dekade besteht schon die zukunftsweisende Forschungskooperation im Biosphärenpark Nockberge, was gestern (10. November 2023) an der Fachhochschule Kärnten in Villach wie auch an der Universität Klagenfurt im Rahmen eines Festprogramms mit Landesrätin Sara Schaar, Barbara Pucker sowie mit Wegbegleitern zelebriert wurde.
Kooperiert gibt es seit 2013
„SCiENCE-LINKnockberge“ ist eine Forschungskooperation zwischen dem Kärntner Teil des UNESCO-Biosphärenparks Salzburger Lungau & Kärntner Nockberge, der Universität Klagenfurt und der FH Kärnten. Die Kooperation mit der Universität besteht seit dem Jahr 2013, im Jahr 2020 wurde der UNESCO-Lehrstuhl für Nachhaltiges Management von Schutzgebieten an der FH Kärnten mitaufgenommen. Konkret werden Abschlussarbeiten zu Themen und Herausforderungen im Biosphärenpark gefördert.
Förderungen von Abschlussarbeiten
Die Studierenden werden bei der Entwicklung ihres Forschungsthemas und bei der Kontaktaufnahme zu Stakeholdern in der Nockregion unterstützt. Zudem haben sie die Möglichkeit, die Forschungsergebnisse vor Experten und Interessierten zu präsentieren. Bisher gingen aus der Kooperation 24 studentische Abschlussarbeiten hervor, in diesem Jahr auch erstmals eine Dissertation zur Erwachsenenbildung in der Region.
Win-Win-Situation für alle
Studierende werden motiviert, sich mit Themen rund um Nachhaltigkeit in einem UNESCO-Biosphärenpark auseinanderzusetzen. Gleichzeitig werden Innovationen im Biosphärenpark vorangetrieben und wissenschaftlich begleitet, was dazu beiträgt, den Forschungs‑, Bildungs‑, Schutz- und Entwicklungsauftrag im Biosphärenpark Nockberge zu erfüllen. „Wissenschaftliche Forschung hält Einzug in eine ländliche Biosphärenpark-Region. Dies ist von Bedeutung, um das Wissen über den Biosphärenpark zu erweitern, seinen Erhalt langfristig sicherzustellen und entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und Biodiversität zu unterstützen“, erklärt die Landesrätin.
Zusammenarbeit ist einzigartig
“Durch ‚Science Link‘ können im Biosphärenpark Nockberge als Forschungsraum viele wissenschaftliche Arbeiten in Zusammenarbeit mit den höchsten Bildungsinstanzen, der Uni Klagenfurt und der Fachhochschule Kärnten, umgesetzt werden“, ist Biosphärenpark-Leiter Dietmar Rossmann überzeugt. „Biosphärenparke brauchen Forschung. Forschung braucht Biosphärenparke. Die Kooperation ‚Science Link‘ hat mit dem ersten Tag des Biosphärenparks Nockberge begonnen. Bis heute begleiten angehende Wissenschaftler den Park und seine Entwicklung. Diese Form der Zusammenarbeit ist auch international einzigartig“, weiß Michael Jungmeier, UNESCO-Lehrstuhlinhaber an der FH Kärnten.
Brücke zwischen Forschung und Praxis
Ebenso Franz Rauch von der Universität Klagenfurt betont die Bedeutung der Kooperation. „Die Kooperation ‚Science Link‘ baut eine tragfähige Brücke zwischen Forschung an Hochschulen, vor allem durch studentische Qualifizierungsarbeiten, und der Praxis im Biosphärenpark Nockberge in Kärnten.“

