Integration

Kar­rie­re­platt­form von ÖIF und Lidl in Kla­gen­furt

Die ÖIF-Karriereplattformen bringen arbeitssuchende Migranten aus ÖIF-Deutschkursen direkt und unkompliziert mit Unternehmen in den Regionen zusammen.

Kar­rie­re­platt­form von ÖIF und Lidl in Kla­gen­furt „Das Land unterstützt integrative Arbeitsmarktprojekte, um dazu beizutragen, dass geflüchtete Menschen eine gesellschaftliche Teilhabe-Perspektive gewinnen", so die Landesrätin.

© Büro LR.in Schaar

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In ganz Öster­reich bringt der Öster­rei­chi­sche Inte­gra­ti­ons­fonds (ÖIF) über Kar­rie­re­platt­for­men Unter­neh­men und arbeits­su­chen­de Asyl­be­rech­tig­te sowie Ver­trie­be­ne aus der Ukrai­ne zusam­men. Eine sol­che Kar­rie­re­platt­form fand in Koope­ra­ti­on mit Lidl in des­sen Filia­le in der Feld­kirch­ner Stra­ße in Kla­gen­furt am Frei­tag (24. Novem­ber 2023) statt, auch Lan­des­rä­tin Sara Schaar mach­te sich vor Ort ein Bild.

Vor­stel­lung von offe­nen Stel­len

Betrie­be, die Arbeits­kräf­te suchen und dabei Per­so­nen mit noch gerin­gen Deutsch­kennt­nis­sen ein­stel­len, kön­nen ihre offe­nen Stel­len über die Kar­rie­re­platt­for­men poten­ti­el­len Bewer­bern vor­stel­len. Noch vor Ort ist eine Bewer­bung mög­lich und Teil­neh­men­de kön­nen Gesprä­che mit poten­ti­el­len Arbeit­ge­bern füh­ren. So auch bei Lidl in Kla­gen­furt, wobei es dar­über hin­aus für die rund 50 Teil­neh­men­den umfas­sen­de Infor­ma­tio­nen zum Unter­neh­men, zur Arbeit im Lebens­mit­tel­han­del und eine Füh­rung durch die Filia­le gab.

Die Wich­tig­keit der Spra­che

„In Kärn­ten bie­ten wir unter dem Mot­to ‚Inte­gra­ti­on von Anfang an‘ Deutsch-Inte­gra­ti­ons­kur­se in Koope­ra­ti­on mit den Volks­hoch­schu­len an. Kärn­ten ist das ein­zi­ge Bun­des­land, wel­ches das Erler­nen der deut­schen Spra­che als wesent­li­chen Fak­tor für gelin­gen­de Inte­gra­ti­on bereits ab dem ers­ten Tag in der Grund­ver­sor­gung ermög­licht”, erklärt Schaar. Ein früh­zei­ti­ger Arbeits­markt-Ein­tritt ist für den Inte­gra­ti­ons­pro­zess essen­zi­ell. Arbeit bie­tet nicht nur wirt­schaft­li­che Sta­bi­li­tät, son­dern auch die Mög­lich­keit, die Spra­che rasch zu ver­bes­sern, sozia­le Kon­tak­te zu knüp­fen und sich in die Gesell­schaft zu inte­grie­ren.

Wo die Kar­rie­re­platt­form ansetzt

Son­ja Ziga­nek, Gesamt­lei­tung der ÖIF-Inte­gra­ti­ons­pro­gram­me, pflich­tet bei. „Der Ein­tritt in den Arbeits­markt und damit die Selbst­er­hal­tungs­fä­hig­keit sind Zie­le im Inte­gra­ti­ons­pro­zess. Zahl­rei­che Asyl­be­rech­tig­te und Ver­trie­be­ne aus ÖIF-Deutsch­kur­sen wol­len in den Arbeits­markt ein­stie­gen. Gleich­zei­tig sind Unter­neh­men hän­de­rin­gend auf der Suche nach Arbeits­kräf­ten. Die ÖIF-Kar­rie­re­platt­for­men setz­ten genau da an”. Arbeits­su­chen­de Migran­ten aus ÖIF-Deutsch­kur­sen wer­den direkt und unkom­pli­ziert mit Unter­neh­men in den Regio­nen zusam­men­ge­bracht.

Schnel­ler und unkom­pli­zier­ter Weg

„Die Kar­rie­re­platt­form ist eine sinn­vol­le Sache und wir freu­en uns, dass wir hier als Unter­neh­men unter­stüt­zen und in der Lidl-Filia­le die Mög­lich­keit für die­se Ver­an­stal­tung bie­ten kön­nen. Es geht ein­fach um einen schnel­len und unkom­pli­zier­ten Zugang zum Arbeits­markt für vie­le arbeits­su­chen­de Men­schen“, zeigt sich Flo­ri­an Quast, Geschäfts­füh­rer der Lidl-Regio­nal­ge­sell­schaft, begeis­tert.

Zahl­rei­che Arbeits­markt­pro­jek­te

„Das Land unter­stützt zahl­rei­che inte­gra­ti­ve Arbeits­markt­pro­jek­te, um dazu bei­zu­tra­gen, dass geflüch­te­te Men­schen eine gesell­schaft­li­che Teil­ha­be-Per­spek­ti­ve gewin­nen. Vie­le Geflüch­te­te erhal­ten auf­grund der bun­des­ge­setz­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen jedoch immer noch gar kei­nen bzw. erst einen sehr spä­ten Zugang zum Arbeits­markt”, infor­miert die Lan­des­rä­tin. Es sei­en drin­gend die Schrit­te zu set­zen, damit auch Men­schen im Asyl­ver­fah­ren mög­lichst früh­zei­tig die Mög­lich­keit bekom­men, zu arbei­ten.

27.11.2023 11:00
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Kar­rie­re­platt­form von ÖIF und Lidl in Kla­gen­furt „Das Land unterstützt integrative Arbeitsmarktprojekte, um dazu beizutragen, dass geflüchtete Menschen eine gesellschaftliche Teilhabe-Perspektive gewinnen", so die Landesrätin.

© Büro LR.in Schaar