Tourismus

Bür­ger for­dern zukunfts­fä­hi­ge Glock­ner Bah­nen!

Jetzt hat sich eine Bürgerinitiative gebildet, die die Stilllegung des besagten Liftbetriebes mit großem Einsatz und diversen Aktionen verhindern will.

Bür­ger for­dern zukunfts­fä­hi­ge Glock­ner Bah­nen!

© „Es muss einfach weitergehen. Unser Angebot für die Wintersaison kann sogar ausgebaut werden – da passen Ideen über abgebaute und verkaufte Liftanlagen einfach nicht dazu“, so ein Hotelier (Symbolbild).

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Die Möll­ta­ler hof­fen, wie berich­tet, auf ein wah­res Oster­wun­der – und der­zeit sieht es bei­na­he so aus. Es geht (wie berich­tet) um die pro­fes­sio­nel­le Wei­ter­füh­rung der Groß­glock­ner Berg­bah­nen.

Tou­ris­ti­ker, Hote­liers, Zim­mer­ver­mie­ter und Gas­tro­no­men set­zen wei­ter­hin auf eine Über­nah­me des idyl­li­schen Ski-Gebie­tes durch die finan­zi­ell poten­te Tho­mas Group von Geschäfts­füh­rer Tho­mas Seit­lin­ger. Den Hei­li­gen­blu­tern und der gesam­ten Regi­on ist eine mög­li­che und bereits ange­kün­dig­te Ein­stel­lung der Fleis­salm-Lif­te durch die der­zei­ti­ge Betrei­ber­ge­sell­schaft (zwei Fami­li­en) kei­nes­falls egal, man fürch­tet dann ein „qual­vol­les Ster­ben auf Raten“ für die­ses ein­ma­li­ge Som­mer/­Win­ter-Tou­ris­mus­ge­biet. Jetzt hat sich eine Bür­ger­initia­ti­ve gebil­det, die die Still­le­gung des besag­ten Lift­be­trie­bes mit gro­ßem Ein­satz und diver­sen Aktio­nen ver­hin­dern will. Man plant des­halb dem­nächst eine umfang­rei­che Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung. Mitt­ler­wei­le dürf­ten die Gesprä­che zwi­schen den Eigen­tü­mern und der inter­es­sier­ten Inves­to­ren­grup­pe aber „Fahrt auf­neh­men“. Die enga­gier­ten Gemein­de­be­woh­ner, die sich jetzt mas­siv für „ihre“ Lif­te ein­set­zen, nen­nen sich kon­kret  „Bür­ger­initia­ti­ve zur Berg­bahn­ret­tung Hei­li­gen­blut“. Die Initia­ti­ve wur­de am 22. März in Ober­scha­chern ins Leben geru­fen.  Und die Mit­glie­der sind über­zeugt: „Wir wer­den unser Ski-Para­dies ret­ten!“

Die Bür­ger haben die Zie­le der neu­en Initia­ti­ve klar for­mu­liert: Sie wol­len die­ses Tou­ris­mus-The­ma weit über die Regi­on hin­aus bekannt­ma­chen, for­dern eine mas­si­ve Unter­stüt­zung der Kom­mu­nal- und Lan­des­po­li­tik, appel­lie­ren auch an die Ver­ant­wor­tung der der­zei­ti­gen Betrei­ber, wol­len die Zukunfts­fä­hig­keit der Berg­bah­nen Hei­li­gen­blut erhal­ten und den Voll­be­trieb des Ski­ge­bie­tes. Als BI-Grün­dungs­mit­glie­der fun­gie­ren Mag. Rein­hard Mam­mer­ler und MB Klaus Peter Traut­mann. Nicht zuletzt wird auf die wirt­schaft­li­che Bedeu­tung des betref­fen­den Ein­zugs­ge­bie­tes und der Groß­glock­ner Berg­bah­nen ver­wie­sen. Bür­ger­meis­ter Mar­tin Lack­ner zeigt sich mitt­ler­wei­le opti­mis­ti­scher, was eine Wei­ter­füh­rung der Lif­te und der Bah­nen betrifft. Offen­sicht­lich gibt es – hin­ter ver­schlos­se­nen Türen – eine Annä­he­rung zwi­schen Betrei­ber­fa­mi­li­en und Inves­to­ren­grup­pe, die vom bekann­ten Kla­gen­fur­ter Rechts­an­walt Fer­di­nand Lan­ker ver­tre­ten wird. Ein Hote­lier aus der Regi­on: „Es muss ein­fach wei­ter­ge­hen. Unser Ange­bot für die Win­ter­sai­son kann sogar aus­ge­baut wer­den – da pas­sen Ideen über abge­bau­te und ver­kauf­te Lift­an­la­gen ein­fach nicht dazu.“ Bekannt­lich ver­wei­gert Tou­ris­mus-Lan­des­rat Sebas­ti­an Schu­sch­nig eine ent­spre­chen­de För­de­rung, wenn es kein nach­hal­ti­ges Kon­zept für die Zukunft der Berg­bah­nen gibt. Die Zeit drängt…

-mg

01.04.2024 11:00
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Bür­ger for­dern zukunfts­fä­hi­ge Glock­ner Bah­nen!

© „Es muss einfach weitergehen. Unser Angebot für die Wintersaison kann sogar ausgebaut werden – da passen Ideen über abgebaute und verkaufte Liftanlagen einfach nicht dazu“, so ein Hotelier (Symbolbild).