GÖD Kärnten

Sand­rie­ser als Vor­sit­zen­der wie­der­ge­wählt

Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD): Landtagsabgeordneter Stefan Sandrieser wurde als Landesvorsitzender bestätigt. Seine Stellvertreter sind Ronald Rabitsch und Michael Krall.

Gewerkschaft Öffentlicher Dienst Gewählt: Ronald Rabitsch, Landtagsabgeordneter Stefan Sandrieser und Michael Krall (von links)

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Der aktu­el­len Situa­ti­on geschul­det fand der 18. ordent­li­che Lan­des­kon­gress der Gewerk­schaft Öffent­li­cher Dienst (GÖD) heu­te in Form einer Hybrid­ver­an­stal­tung statt. Dabei stan­den auch die Neu­wah­len der Gewerk­schafts­gre­mi­en auf der Tages­ord­nung. Mit dem Ergeb­nis, das Ste­fan Sand­rie­ser (54) mit gro­ßer Mehr­heit für die kom­men­de fünf­jäh­ri­ge Funk­ti­ons­pe­ri­ode als Vor­sit­zen­der wie­der­ge­wählt wur­de.

Stüt­zen des Staa­tes

Sand­rie­ser, der auch für die SPÖ im Kärnt­ner Land­tag sitzt, beton­te in sei­ner Rede, dass der Öffent­li­che Dienst beson­ders in der Coro­na-Kri­se zei­gen konn­te und zeigt, wie wich­tig ein funk­tio­nie­ren­der Staat und sei­ne Bediens­te­ten sind. „Die Kol­le­gen in den Kran­ken­an­stal­ten, die Poli­zis­ten, das Lehr­per­so­nal, das Bun­des­heer, die Gesund­heits­be­hör­den, die Mit­ar­bei­ter beim AMS oder in der Finanz­ver­wal­tung sind es, die als Stüt­zen des Staa­tes für die Men­schen in unse­rem Land unver­zicht­ba­re Auf­ga­ben erfül­len“, beton­te Sand­rie­ser. Der Öffent­li­che Dienst zeigt, dass er effi­zi­ent, ver­läss­lich und fle­xi­bel arbei­tet.

Nöti­ger Respekt gefor­dert

Sei­ne For­de­rung: Mit dem oft neid­vol­len „Hin­hau­en“ auf die Bediens­te­ten im öffent­li­chen Dienst muss Schluss sein. „Die Bediens­te­ten im öffent­li­chen Dienst arbei­ten für die Bevöl­ke­rung und nicht dage­gen und daher for­dern wir die ange­brach­te Aner­ken­nung und den nöti­gen Respekt durch die Poli­tik aber auch durch die Gesell­schaft“, begrün­det Sand­rie­ser. In Wahr­heit ist es, so der wie­der­ge­wähl­te Vor­sit­zen­de, schwer genug, gut aus­ge­bil­de­te Men­schen für den öffent­li­chen Dienst zu gewin­nen.

For­de­run­gen beschlos­sen

Daher beschloss der Lan­des­kon­gress in einem Leit­an­trag ein­stim­mig eini­ge For­de­run­gen: ein moder­nes, attrak­ti­ves Dienst- und Besol­dungs­recht für alle Berei­che des öffent­li­chen Diens­tes, die Bereit­stel­lung von aus­rei­chend Plan­stel­len, adäqua­te jähr­li­che Anpas­sun­gen bei Gehäl­tern, Wert­schät­zung der Kol­le­gen und die sozi­al­part­ner­schaft­li­che Ein­be­zie­hung der GÖD in Geset­zes­än­de­run­gen. „Wir als Gewerk­schaft Öffent­li­cher Dienst wer­den dem Dienst­ge­ber wei­ter­hin – mit Umsicht auf vor­han­de­ne Rah­men­be­din­gun­gen – unmiss­ver­ständ­lich in der Posi­ti­on und im Sin­ne unse­rer Mit­glie­der gegen­über­tre­ten“, stellt Sand­rie­ser klar.

01.06.2021 14:01
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Gewerkschaft Öffentlicher Dienst Gewählt: Ronald Rabitsch, Landtagsabgeordneter Stefan Sandrieser und Michael Krall (von links)

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