„Gesunde Küche“

Die drei Damen vom Stift

Die Stiftsküche St. Paul wird mit dem Gütesiegel „Gesunde Küche“, eine Initiative des Landes Kärnten, ausgezeichnet. Drei Damen kochen hier – frisch, saisonal und regional.

Die drei Damen vom Stift Stiftsküche St. Paul: Leiterin Helene Brudermann-Schober, Andrea Gallant und Gabriela Hinteregger (von links)

© Kowal

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

„Solan­ge wir jung und gesund sind, den­ken wir sehr wenig über Gesund­heits­för­de­rung nach. Wir ach­ten nicht auf unse­ren Lebens­stil. Erst wenn Beschwer­den, Schmer­zen oder Krank­hei­ten auf­tre­ten, begin­nen wir, uns damit aus­ein­an­der­zu­set­zen“, erklärt „Gesund­heits­land Kärnten“-Geschäftsführer Franz Wut­te.

Gesund­heits­för­de­rung beginnt in der Küche

Die Ernäh­rung wirkt sich posi­tiv auf die Gesund­heits­för­de­rung aus, wodurch die­se bereits in der Küche beginnt. Das Güte­sie­gel „Gesun­de Küche“, eine Initia­ti­ve des Lan­des Kärn­ten (sie­he unten), setzt genau hier an. Das Prin­zip der „Gesun­den Küche“ ver­folgt die Stifts­kü­che St. Paul bereits seit dem Jahr 2019. „Im Lau­fe des heu­ri­gen Jah­res erhal­ten wir auch offi­zi­ell das Güte­sie­gel“, freut sich Küchen­lei­te­rin Hele­ne Bru­der­mann-Scho­ber.

Gesun­des Essen für 160 Kin­der

Was haben die Kin­der­ta­ges­stät­ten in Etten­dorf, Unter­rainz und St. Paul, der Kin­der­gar­ten, die Volks­schu­le, die Mit­tel­schu­le und das Stifts­gym­na­si­um St. Paul gemein­sam? Sie alle erhal­ten das Mit­tag­essen aus der Stifts­kü­che. „An Werk­ta­gen ver­sor­gen wir 160 Kin­der“, ver­rät Bru­der­mann-Scho­ber. Zusätz­lich beko­chen ihre Kol­le­gin­nen Andrea Gal­lant, Gabrie­la Hin­ter­eg­ger und sie auch die Pfar­rer und die Mit­ar­bei­ter im Stift.

Ent­wick­lung und Leis­tungs­fä­hig­keit

Die Kin­der sol­len von der „Gesun­den Küche“ nach­hal­tig pro­fi­tie­ren. Eine aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung unter­stützt sie in ihrer Ent­wick­lung und Leis­tungs­fä­hig­keit. Eine fal­sche Ernäh­rung kann bei­spiels­wei­se zu Über­ge­wicht und Kon­zen­tra­ti­ons­schwä­chen füh­ren. In der Stifts­kü­che St. Paul lau­tet das Mot­to „regio­nal und sai­so­nal“. „Ich bin eine Ver­fech­te­rin der moder­nen Küche: Wir kochen alles selbst und bezie­hen unse­re Zuta­ten aus der Regi­on“, betont Bru­der­mann-Scho­ber. Dazu gehört Bio­mehl eben­so wie Fleisch von einem regio­na­len Flei­scher und Fisch aus einer regio­na­len Fisch­zucht.

Sai­so­na­li­tät, Regio­na­li­tät und Fleisch­re­duk­ti­on

Die Gerich­te aus der „Gesun­den Küche“ sind nicht nur qua­li­ta­tiv hoch­wer­tig, son­dern schme­cken vor allem. Das bestä­tigt auch Pater Mari­an Koll­mann, Admi­nis­tra­tor und Vor­ste­her des Stifts St. Paul: „Sai­so­na­li­tät, Regio­na­li­tät und Fleisch­re­duk­ti­on tra­gen zu die­ser Qua­li­tät bei – auf kuli­na­risch köst­li­che Art und Wei­se.“

Übri­gens: Die Stifts­kü­che St. Paul bie­tet auch Cate­ring für Hoch­zei­ten und ande­re Anläs­se an.

 

Wis­sens­wert

Die „Gesun­de Küche“ ist eine Initia­ti­ve des Lan­des Kärn­ten. Die Aus­wahl von fri­schen, sai­so­na­len und regio­na­len Lebens­mit­teln zählt eben­so zu den Kri­te­ri­en der „Gesun­den Küche“ wie das Ange­bot von Voll­korn­pro­duk­ten, Fisch, Hül­sen­früch­ten und vege­ta­ri­schen Spei­sen. Bei der Zube­rei­tung wird auf die rich­ti­ge Aus­wahl von hoch­wer­ti­gen Fet­ten und Ölen sowie auf eine spar­sa­me Ver­wen­dung von Zucker geach­tet. Eine Koope­ra­ti­on mit dem „Genuss­land Kärn­ten“ ermög­licht die opti­ma­le Ver­sor­gung der „Gesun­den Küche“-Betriebe mit regio­na­len Pro­duk­ten und Erzeug­nis­sen von hei­mi­schen Pro­du­zen­ten. Ver­pfle­gungs­be­trie­be kön­nen sich online anmel­den.

 

01.05.2022 18:50
Anzeige
Die drei Damen vom Stift Stiftsküche St. Paul: Leiterin Helene Brudermann-Schober, Andrea Gallant und Gabriela Hinteregger (von links)

© Kowal